...en erreicht bis zu 6 m. Beide Formen sind von den charakteristischen horizontalen Narben der abgefallenen Bltter gekennzeichnet. Aus deren Anzahl lt sich das annhernde Alter des Baumes schtzen in einem Jahr erden eta 12 Bltter abgeorfen.Aus dem im Boden befindlichen Stammfu bilden sich auf eta 50 bis 60 cm Lnge zahlreiche Adventivurzeln. Sie ergeben ein dichtes, mehrfach verzeigtes Netz, das im Boden einen Umkreis von 5 - 7 m um den Stamm durchzieht, aber keine groe Tiefe meist nicht mehr als 1,5 m erreicht. Die urzeln sind sehr elastisch und eta von Bleistiftstrke.Dieses urzelnetz kann man gut an durch Absplung freigelegten urzeln erkennen.Am oberen Ende des krftigen, biegsamen Stammes bilden 25 - 35 Bltter eine Krone einen Schopf. Die Bltter erreichen eine Lnge von bis zu 6 m und 15 kg Geicht und setzen sich aus einem krftigen, an der Basis verbreiterten, den Stamm eta zur Hlfte umfassenden, Blattstiel und 200 bis 250 schmalen Einzelfiedern oder Fiederblttchen zusammen. Die zu Beginn hellgrnen, spter glnzend dunkelgrnen, linearen Fiedern sind 60 bis 90 cm lang, 2 bis 3 cm breit und besitzen eine feste Kutikula. An der Unterseite dieser Fiedern kommen Gelenkzellen vor, die die Lage der Blatthlften zur Mittelrippe verndern knnen. Bei asserverlust schrumpfen die Gelenkzellen und die gegenberliegenden Blattfiedern klappen so zusammen, da die Oberseiten aneinanderliegen. Dadurch ird die Transpiration reduziert.Aus der Terminalknospe entickeln sich jhrlich eta 8 bis 14 Bltter. Zunchst stehen die neu gebildeten Bltter aufrecht, biegen sich aber spter abrts und hngen im dritten Jahr gnzlich herab. Nach dem dritten Jahr sterben und fallen sie ab.Eta ab dem sechsten Lebensjahr bei Zergformen frher entickelt sich bei hochchsigen Formen in den Achseln jedes neu gebildeten Blattes ein Bltenstand.Es sind verstelte Kolben Spadix mit einer Hauptachse und bis zu 40 Seitenzeigen, die zunchst von einer holzigen, kahnfrmigen Bltenstandshlle fest umschlossen sind, bis diese sich an der unteren Seite ffnet und die Entfaltung des Bltenstands ermglicht.Die Blten sind eingeschlechtlich.An der Spitze des Bltenstands befindet sich eine Vielzahl kleiner, unscheinbarer, gelblicher mnnlicher Blten eta 8000 je Bltenstand, hrend die esentlich greren, an Zahl aber geringeren, eiblichen Blten eta 200 je Bltenstand an der Basis der Zeige angeordnet sind. Die mnnlichen Blten eisen 3 Kelchbltter, 3 Kronenbltter, 6 Staubfden und einen rudimentren Fruchtknoten auf. Die eiblichen Blten eisen neben 3 Kelch- und Bltenblttern einen Fruchtknoten mit drei Samenanlagen auf, von denen nur eine zur Enticklung kommt. Die eiblichen Blten ffnen sich erst, enn alle mnnlichen verblht sind, so da die Fremdbestubung durch Insekten vor allem Bienen und durch den ind die Regel ist. Nur bei den Zergformen tritt Selbstbefruchtung auf, eil sich hier mnnliche und eibliche Blten gleichzeitig ffnen.In 12 bis 14 Monaten reift die sich aus dem Fruchtknoten entickelnde Steinfrucht heran. Sie ist einsamig, einfrmig bis rund, stumpf dreikantig, gelb-, grn- oder braunfarbig, 10 bis 30 cm lang und 15 bis 25 cm breit mit einem Geicht von 900 bis 2500 g und gehrt zu den grten Frchten im Pflanzenreich.Die mehrschichtige Frucht setzt sich aus folgenden Teilen zusammendem Exokarp, einer lederartigen, achsberzogenen grnen Auenhaut, die zur Reifezeit leicht gelb ird,dem Mesokarp, einer mehrere Zentimeter dicken Faserschicht, die den Steinkern umschliet unddem Endokarp, der uerst harten, holzigen Schale des Steinkerns.MythologieDie Palme hat fr die Christen eine Bedeutung,eil Jesus beim Einzug in Jerusalem mit Palmedeln von den Leuten begrt urde PalmsonntagKlima und BodenDie Kokospalme bentigt als typische tropische Pflanze eine mittlere Jahrestemperatur von 27C. Als eitere Voraussetzung fr eine regelmige Ernte darf auerdem das Temperaturmittel des kltesten Monates nicht unter 20C liegen. Gebiete mit nicht mehr als 5 bis 7C Tages- und Jahrestemperaturschankungen sind am gnstigsten.Die Niederschlge sollten 1200-2000 mm t Jahr betragen, bei einer Verteilung von eta 150 mm pro Monat. enn der Boden eine gute asserfhrung aufeist, erden aber auch hhere Niederschlagsmengen vertragen. Bei einem Jahresniederschlag unter 1000 mm ist Besserung erforderlich.eitere Klimafaktoren, denen fr ein gutes Gedeihen von Kokospalmen eine groe Bedeutung zukommt sind eine hohe Luftfeuchtigkeit und eta 120 Stunden Sonnenschein pro Monat.Der ideale Boden fr Kokospalmen ist humus- und nhrstoffreich und hat eine gute asserspeicherkapazitt. Schere Bden sind egen mangelnder Durchlftung und geringerer asserdurchlssigkeit ungeeignet, Alluvialbden hingegen besonders vorteilhaft. Die Ansprche an den pH-ert des Bodens sind sehr gering, denn gute Bestnde achsen soohl auf den sehr alkalischen Bden von Koralleninseln, als auch auf Bden mit niedrigerem pH-ert 4 bis 8.Die Kokospalme ist egen ihrer hohen Salztoleranz besonders fr den Anbau in Kstennhe geeignet.VermehrungDurch die Ermittlung von gutem Elternmaterial und knstlicher Pollenbertragung lt sich relativ einfach hochertiges Saatgut erzeugen. Der Erzeugung von hochertigem Saatgut kommt eine sehr groe Bedeutung zu, da Kokosplantagen bis zu 60 Jahre genutzt erden und somit Fehler in der Saatgutausahl sehr lange irksam bleiben.Als vorteilhaft haben sich Kreuzungen zischen hochchsigen Palmen und Zergkokospalmen eriesen. Die F1-Generation ist nicht nur auerordentlich chsig, sondern auerdem eist sie auch die Frhreife der Zergformen und einen hohen Ertrag auf. Die eitere Vermehrung der Hybriden mu jedoch unterbleiben, da sich die F2 Generation zu stark aufspaltet.In isolierten Saatgrten erden sorgfltig ausgesuchte Zergformen und hochchsige Formen angepflanzt. Merkmale, nach denen die Palmen ausgesucht erden, sind unter anderen Ein krftiger Stamm, kurze, in der Krone gleichmig verteilte edel, kurzgestielte Bltenstnde, mittelgroe Frchte und ein scherer Steinkern.Regelmig erden die mnnlichen Bltenteile der Zergformen abgeschnitten, so da sich die Kreuzungen Zergform x hochchsig und hochchsig x hochchsig ergeben.Die Zchtung und Vermehrung ird durch einen Zeitaufand von 12 bis 15 Jahren fr eine Generation enorm erschert.AnzuchtDer Pflanzabstand der Jungpflanzen sollte ca. 50 cm betragen. Die ganzen Frchte erden in Anzuchtbeeten ausgelegt, am besten horizontal mit der schmalsten Seite nach unten der keimfhige Embryo befindet sich gegenber der schmalsten Seite und soeit mit lockerer Erde bedeckt, da die obere Kante sichtbar bleibt. Die Keimung der Jungpflanzen erfolgt normalereise innerhalb von fnf Monaten. Alle Pflanzen, die bis zu dem fnften Monat nicht gekeimt haben, sollten ausgesondert erden.Schdlinge und KrankheitserregerAn erster Stelle stehen dabei tierische Schdlinge mit eta 19, hrend die Krankheiten mit rund 15 an den Verlusten beteiligt sind. Fr alle Anbaugebiete ird die Herzfule als ichtigste Krankheit erhnt.Herzfule ist eine Fule des Sprogipfels, die zum Absterben der befallenen Palme fhrt. Hervorgerufen ird sie durch Phytopht...
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