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Morbus Parkinson

... des Parkinsonsyndroms sind leichte Abstimmungsschierigkeiten der Feinmotorik.Vorgnge, elche eine feine Fingerfhrung bentigen, ie zum Beispiel Nhen, Schnrsenkel binden etc. knnen nur noch unter hchster Konzentration durchgefhrt erden. Dieses Frhsymptom ird Hypokinese genannt Im eiteren Verlauf ist die Feinmotorik dann komplett verschunden, nun spricht man von Akinese. In diesem Stadium macht sich die fehlende Kontrolle vor allem in der Schrift bemerkbar. Die Buchstaben erscheinen klein und verzittert. Die Zeilen rutschen am Ende nach oben oder nach unten.Die restliche Motorik verndert sich in diesem Frhstadium auch. Es tritt der sogenannte Rigor auf. Der Rigor ist ein Zustand in dem die Muskelreaktionen langsamer erden. Einmal hergestellte Krperhaltungen knnen nur scher verndert erden. Die Steuerung der Muskulatur ird trge. Erkrankte berichten, da sie sich ie in einem Gipsverband gefangen fhlen. Natrlich liegt die Ursache nicht an den Muskeln selbst, sondern an der chemisch gestrten Steuerung im Gehirn. Die Krperhaltung ird egen dieser Defizite abnormal.Alle Beegungsablufe erden verlangsamt und es dauert immer lnger, bis eine Beegung ausgelst erden kann. eiterhin ist das Pendeln der Arme beim Gehen oft vermindert, teileise fehlt dieses Ausbalancieren komplett. Der Schrittabstand verkrzt sich und die Fe schlrfen ber dem Boden her. Der Oberkrper ist nach vorne gebeugt.egen der verminderten Reaktionsgeschindigkeit fllt ein schneller Start des Gehens und pltzliches Stoppen sehr scher.Auch die Gesichtsmotorik ist stark betroffen. Das hchst komplexe Muskelsystem im Gesicht, elches uns erlaubt Gefhle dem Umfeld mitzuteilen, ist bei Parkinson Kranken gestrt. Das Gesicht zeigt keine Gefhlsregung. Lachen oder Stirnrunzeln ist nicht mehr mglich. Die Frequenz des Lidschlages nimmt extrem ab, die Augenbeegungen erden langsamer und der Mund steht teileise offen. Da auch die Zunge und Stimmbnder betroffen sind ird die Sprache leiser und es ist kaum noch mglich eine gezielte Betonung zu erzielen. Bei Ansprachen des Papstes, elcher bekanntlich an Parkinson leidet, kann man dies sehr gut nachverfolgen.Durch diese frh auftretenden Strungen verliert der Erkrankte die Mglichkeit, seine Gefhle auszudrcken. Deshalb erscheinen Parkinsonkranke oft teilnahmslos, obei sie es im Inneren nicht sind.ie bereits erhnt fllt der Oberkrper und vor allem der Kopf leicht nach vorne. Die Schultern sind nach vorne vorgebeugt und die Arme sind immer leicht angeinkelt. Die Knie sind nicht durchgedrckt, es scheint, als ob der Erkrankte in sich zusammensacken rde.Durch diese Fehlstellungen kommt es zu extremer Belastung der Gelenke, und entsprechenden Schmerzen.Aus diesem Grund erden solche Frhsymptome des Parkinsonsyndroms sehr oft als rheumatische Bescherden fehlinterpretiert.Neben dem Rigor und der Akinese ist der Tremor ein sehr hufig auftretendes Symptom. obei er vereinzelt auch ganz fehlen kann.Der Tremor ist ein langsames Zittern der Muskulatur. Er ist aber ein allgemeines Symptom von neuronalen Erkrankungen und tritt nicht nur bei Parkinson auf. Beim Parkinsonsyndrom tritt ein sogenannter Ruhetremor auf. Das heit, enn eine Beegung stattfindet ist der Tremor verschunden. ird aber zum Beispiel der Arm ruhig in der Luft gehalten beginnt sofort ein Zittern in einer Frequenz von 4-7 Schlgen pro Sekunde.Der Tremor tritt vor allem an den Gliedmaen und besonders stark an den Armen auf.An den Beinen ist er kaum ausgeprgt.Verstrkt ird der Tremor, enn der Erkrankte nervs ist, zum Beispiel in einer fremden Umgebung. Aber auch Freude und andere starke Emotionen verstrken den Tremor. Spter kann sogar ein sogenannter Ja-Nein-Tremor auftreten. Das bedeutet, da der Kopf hin und her zittert. In seltenen Fllen ist auch die Zunge und der Unterkiefer betroffen und beide zittern unentegt.Die Erkrankten scheinen mit den Fingern eine Pillendrehbeegung auszufhren.ie gesagt, lt der Tremor in seiner Intensitt und Frequenz ab, enn eine illkrliche Beegung einsetzt. Beim Anheben einer Tasse zum Beispiel, verschindet der Tremor meistens vllig. Der Erkrankte kann aber egen der Akinese die Tasse nicht exakt ansetzten, und so ist es ihm trotzdem nicht mglich zu trinken.Nur in sehr scheren Ausprgung des Ruhetremors, bringt eine beute Beegung keine Besserung. Im Allgemeinem lsst der Tremor beim Konsum von Alkohol nach. Der Alkohol lindert, ie bei allen anderen Menschen auch, Stresymptome und Nervositt. ie bereits beschrieben ist der Tremor abhngig von der Gefhlslage des Erkrankten. Da diese durch den Alkohol abgestumpft ird, lt auch der Tremor nach. Die irkung des Alkohols auf den Tremor hat aber auch andere neurochemische Ursachen.Neben den bisher aufgefhrten rein motorischen Symptomen lassen sich beim Parkinsonkranken auch vegetative Strungen feststellen.Der Speichelflu nimmt am Anfang der Krankheit zu und scheint im spteren Verlauf noch mehr zuzunehmen. Dies ist aber eigentlich nicht der Fall. Der Erkrankte hat nur diesen Eindruck, eil die muskelbedingte Schluckbeegung nachlt. Aus diesem Grund fliet der Speichel oft aus dem Mund hinaus, as fr den Parkinsonpatienten sehr peinlich ist.Da egen des Rigors ein Taschentuch nicht schnell genug zum Mund gefhrt erden kann, ird die Kleidung oft beschmutzt. Aus diesem Grund halten einige Parkinsonkranke, ie der Ex-Boxer Mohammed Ali, stndig ein Taschentuch vor ihren Mund.Die Sekretion von Talg nimmt ebenfalls stark zu. Das Gesicht eines Erkrankten sieht desegen eingesalbt aus. Die Scheisekretion nimmt aber im allgemeinem ab.Scheiasser mit Buttersure a TalgFettBei vielen Erkrankten ist eine trge Regulation des Blutdrucks erkennbar. Beim bergang vom Liegen zum stehen zum Beispiel, fllt der Blutdruck extrem ab ohne das Gegenmanahmen erfolgen. Aus diesem Grund ird den Erkrankten beim Aufstehen fters scharz vor Augen und eine Neigung zum Kreislaufkollaps erscheint. Deshalb leiden Parkinsonkranke an chronischer Hypotonie. stndig niedriger Blutdruck, as sind denn Gegenmaen Der Harndrang tritt bei Parkinsonkranken schon bei geringen Urinmengen in der Blase auf, elches unter Anderem hufige Schlafunterbechungen beirkt.Die Entleerung des Darmes luft verzgert ab. Erkrankte klagen deshalb ber Vllegefhl.Fr mnnliche Parkinsonkranke stellen der Verlust der Libido, der Potenz und Ejakulation eine besonders schere psychische Belastung dar. Auch Frauen haben unter entsprechenden Symptomen zu leiden.Aus der Summe der aufgefhrten Symptome entickeln fast alle Parkinsonkranken schere Depressionen. Man kann aber unterscheiden zischen den Depressionen, elche direkt durch Einbuen der Gehirnaktivitt, also organisch entstehen und den Depressionen, elche als Reaktion auf die motorischen Einbuen erfolgen.Es ist sehr leicht nachvollziehbar, da ein Mensch, elcher in einem funktionsgestrten Krper lebt, sehr traurig gestimmt ist und eine Lustlosigkeit entickelt.Erst im spteren Verlauf der Erkrankung kann sich auch eine sogenannte Bradyphrenie einstellen. Nun sind nicht nur die motorischen Prozesse verlangsamt, sondern auch Denka...
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