...in betrgerisches Aufladen geschtzt ist, zhlt die Telefonkarte zu den einfachen Speicherkarten.Intelligente Speicherkarten haben zustzlich zum Datenspeicher eine Sicherheitslogik integriert. Diese regelt den Zugang zu den Daten im Speicher. Das kann z.B. durch die Abfrage einer PIN Personal Identification Number geschehen. esentlich ist, da diese Sicherheitslogik hardaremig bereits beim Chipdesign implementiert urde und nicht durch einen Mikroprozessor und entsprechende Softare realisiert ist. Diese Art von Karten bietet ein hheres Ma an Sicherheit gegenber den einfachen Speicherkarten.Mikrocontrollerkarten gehrleisten die grte Flexibilitt bei gleichzeitig hchstem Datenschutz. Neben einem Datenspeicher ist ein Mikroprozessorkern integriert. Das im ROM Read Only Memory implementierte Betriebssystem definiert dann letztlich die Anendung der Karte, also ob es sich z.B. um eine elektronische Geldbrse oder um eine Chipkarte fr Mobiltelefone handelt. eite Verbreitung haben Mikrocontrollerkarten durch das GSM-Netz Global System for Mobile Communications fr digitale Mobiltelefone erlangt. Eine SIM-Karte Subscriber Identification Module mu in das Mobiltelefon gesteckt erden, um den Benutzer im Netz eindeutig identifizieren zu knnen und somit auch eine korrekte Abrechnung zu gehrleisten. Auf der SIM-Karte befindet sich ein Mikrocontroller, der den Datenaustausch zischen Mobiltelefon und Karte regelt soie Verschlsselungsalgorithmen ausfhrt. Durch eine Authentisierung nach dem Challenge-Response-Verfahren kann das GSM-System geflschte oder verflschte SIM-Karten erkennen und ablehnen. Dadurch ird ein Mibrauch irksam verhindert.Fr hchste Sicherheitsanendungen erden die Mikrocontroller zustzlich mit einem arithmetischen Coprozessor ausgestattet, elcher eine schnelle Verschlsselung mit dem RSA-Algorithmus, benannt nach dessen Enticklern Rivest, Shamir und Adlemann, erlaubt. Diese Chipkarten erlauben erstmals die Signatur von Dokumenten und Dateien mit einer elektronischen Unterschrift, die fr zuknftige Bankanendungen unumgnglich ist.Chipkarte mit Kontakten - Kontaktlose ChipkarteDas grte Problem bei Chipkarten mit Kontakten bereitet die Kontaktierung der Karten. Die elektrische Verbindung zischen Karte und Leser mu auch bei Vibrationen einandfrei funktionieren. Man denke z.B. an den Einsatz von Chipkarten in Mobiltelefonen im Auto. Eine kurzzeitige Unterbrechung der Versorgungsspannung rde die Verbindung zum Gesprchspartner unterbrechen. Verschmutzte Kontakte bereiten ebenfalls Probleme bei der Kontaktierung der Karten. Die offenliegenden Kontakte der Chipkarte bilden eine groe Gefahr fr den darunterliegenden Chip. Durch statische Aufladungen knnen Spannungen bis zu einigen tausend Volt auftreten, die an den Chip gelangen und diesen zerstren knnen.Bei kontaktlosen Chipkarten mu man heute zischen zei Arten unterscheidenKarten fr kurze Distanzen, die zar noch in einen Leser gesteckt erden mssen, aber nicht kontaktiert erden, und Karten fr grere Distanzen. Dabei ist mit grere Distanz eine maximale Entfernung von 10 cm zischen Karte und Leser gemeint.Chipkarte fr kurze DistanzenStatt acht Kontakten, besitzt die Chipkarte fr kurze Distanzen, im Kartenkrper integriert, zei Koppelspulen. Die bertragung zischen Karte und Leser erfolgt induktiv.Chipkarte fr groe DistanzenHeutige kontaktlose Chipkarten fr den Einsatz auf greren Entfernungen 10 cm bestehen aus einem Chip und einer Antenne in der Karte eingearbeitet. Auf dem Chip befinden sich Mikrocontroller, Speicher, Interfaceschaltungen, die zur Datenbertragung vom und zum Leser bentigt erden, und Schaltungen, die zur Geinnung der Versorgungsspannung aus dem elektromagnetischen Feld dienen.Im Vergleich zu einer Karte mit Kontakten hat eine kontaktlose Chipkarte den Vorteil, da der Benutzer bei der Handhabung eniger falsch machen kann. Dies ist ein entscheidender Faktor fr die Akzeptanz eines neuen Systems.EinsatzgebieteElektronische GeldbrseBei der Elektronischen Geldbrse kann auf der Chipkarte ein Betrag von bis zu 2.000,- gespeichert erden. Jeder der im Besitz der Chipkarte ist, kann den noch verbleibenden Geldbetrag verenden, da man zum Abbuchen keinen Code kennen mu. Um die Karte ieder aufzuladen, mu man allerdings einen PIN-Code eingeben.IKARUS-Projekt der LufthansaUm das Check-in am Boden zu vereinfachen und zu beschleunigen, startete die Deutsche Lufthansa einen Feldversuch, der den Namen IKARUS trgt. In diesem Versuch soll die Tauglichkeit der kontaktlosen Chipkarte als Ticket untersucht erden. An den Flughfen Frankfurt am Main und Berlin-Tegel knnen Passagiere, die ber dieses neue Ticket verfgen und kein Gepck aufgeben, am Terminal fast im Vorbeigehen einchecken. Aus einer Entfernung von ca. 10 cm ist es dem Terminal mglich, eine Verbindung mit der kontaktlosen Chipkarte des Passagiers aufzunehmen. Dieser ird durch die auf der Karte gespeicherten Daten vom System erkannt. Der Fluggast braucht nur noch das genschte Flugziel einzugeben. Alles andere, ie Rechnungstellung, und Zueisung eines Sitzplatzes ird automatisch erledigt.KrankenversichertenkarteSeit dem 1. Jnner 1995 gibt es in Deutschland die Krankenversichertenkarte, die den normalen Krankenschein abgelst hat. Auf der Rckseite der Karte befindet sich auch die Unterschrift des Patienten. Der Patient braucht nicht zu befrchten, da seine ganze Krankheitsgeschichte in diesem inzigen Speicher abgelegt ist. Vielmehr reicht der Speicherplatz nur zum speichern des Versichertenname, -adresse, -status us. Die Chipkartenleser in den Praxen der rzte knnen nur einen Lesezugriff ausfhren. Nur die Gerte der Krankenkassen drfen hingegen auch einen Schreibzugriff ausfhren. Die Karte bringt fr den Arzt und fr den Patienten Erleichterungen, denn der Patient mu nur noch das vom Arzt gedruckte Formular unterschreiben und der Arzt mu nicht mehr alle Abrechnungen aufendig per Hand erledigen, sondern berlt dies dem Computer.Pay-TVBeim Pay-TV dient die Chipkarte dazu, das empfangene verschlsselte Videosignal zu decodieren. Der Vorteil dieses Systems liegt darin, da bei einer Kompromittierung der Verschlsselung nur die Chipkarten bei den Kunden ausgetauscht erden mssen und nicht der gesamte Decoder. Das fhrt zu einer Minimierung der Kosten. Ferner knnen in jeder Chipkarte, also fr jeden Kunden getrennt, individuell bestimmte Rechte gespeichert sein. z.B. fr Programme, die der Kunde abonniert hat. Diese Rechte knnen vom Privatsender auch ber Funk durch das normale Antennensignal gendert erden. Da jede Chipkarte bei der Herstellung eine eigene Seriennummer erhlt, lt sie sich sogar via Funk sperren, falls der Kunde das Abo nicht erneuert.TelefonkartenSIM-Karten gibt es zum einen in der Gre einer Kreditkarte und zum anderen sehr viel kleiner als Plug-In, da die zunehmend kleineren Mobiltelefone ein kleineres Ma fr die SIM-Karte erfordern. Damit das Handy funktioniert, mu die Chipkarte immer eingesetzt sein. Das GSM-Netz erlaubt zum ersten Mal, ber nationale Grenzen hineg zu telefonieren. Jede SIM-Karte ird e...
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