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Okologie

...t von Naturschutz und Umeltschutz bentigt. Natur- und Umeltschutz sind, dringender denn je, erforderlich um die Existenz der Organismen und des Menschen auf der Erde zu sichern. In diesem Sinne verfolgt die Exkursion das Ziel, durch chemische und physikalische Messverfahren, durch Tier- und pflanzensoziologische Bestandsaufnahmen die Beziehungen der Organismen miteinander und zu ihrer Umelt zu erkennen und darzustellen. Die Ergebnisse sollen dokumentarisch aufbereitet erden. Alle diese Ttigkeiten sollen dazu beitragen, das tiefgrndige Verstndnis fr kologische Sachverhalte zu sichern. 1. Einleitung Im JuniJuli diesen Jahres traten alle Biologie-Leistungskurse eine Exkursion nach Rosenthal an, um ihre zuvor erlernten Kenntnisse im Bereich der kologie issenschaftlich bz. praktisch anzuenden. Dabei ar es unsere Aufgabe in Gruppen zu je 2 Schler 2 bestimmte kosysteme ein terrestrisches und ein aquatisches zu untersuchen. Doch zunchst einige Informationen zu unserem Aufenthaltsort. Rosenthal ist ein kleines Dorf im Erzgebirge, elches eta 30km von Pirna entfernt ist. Es liegt eta 440m ber dem Meeresspiegel. Das Erzgebirge ist ein teil der mitteleuropischen Mittelgebirgselle. Es ist eine im Sden strker angehobene Pultscholle, die entlang der tscheschischen Grenze von der Schnecktstufe im esten bis zum Gottleubatal im Osten reicht. Das Erzgebirge ist vom Typ her ein kristallines Mittelgebirge, das an seiner hchsten Erhebung im Fichtelberg-Keilgebiet ber 1200m Fichtelberg 1215m hoch ist. Die Entstehung des Erzgebirges begann vor eta 340 Millionen Jahren. In dieser Zeit begann die Ablagerung von Erosionsmaterial und es kam zur Bildung des variskischen Faltengebirges. Vor eta 150 Millionen Jahren urde dieses dann durch das Thetysmeer, elches ein Flachmeer ar, berflutet. In Folge dessen lagerten sich maritime Sedimente ab. Als das asser verschand, begann die alpinische Gebirgsbildung. Das alte Gebirge zerbrach in einzelne Schollen und es kam zu Erdbeben, da sich diese Bruchschollen vertikal verschoben. An der Bruchlinie kam es durch diese Verschiebung ebenfalls zu starken Vulkanismus. Abtragungsprozesse schufen die heute Form des Erzgebirges, elche durch abgerundete Berge und tiefe Tler gekennzeichnet ist. Die Distanz zischen den von uns zu untersuchenden kosystemen und unserer Unterkunft, das Rstzeitheim, betrug eta 3km. Meinem Gruppenmitglied Franz Held und mir urden die kosysteme lichter Fichtenald und See 1 zugeteilt. 2. Ausarbeitung zum terrestrischen kosystem 2.1 Abiotische Faktoren Abiotische Faktoren sind Standortfaktoren die von Nichtlebenden Vorgngen erzeugt erden. Sie beeinflussen die Tier- und Pflanzenelt sehr stark, da diese bestimmte Tolleranzbereiche ihnen gegenber haben. So sind bestimme Pflanzen bz. Tiere auf rumlich abgrenzbare Standorte angeiesen. Diese mssen bestimme Ansprche an Klima, Boden- und asserbeschaffenheit erfllen. Diese Eigenschaften des Lebensraums charakterisieren Biotope. 2.1.1 Umeltfaktor Licht Allgemein Durch Kernfusion ird auf der Sonne asserstoff in Helium umgeandelt. Die dabei enstehende Energie erreicht die Erde n Form von kurzelliger ultravioletter Strahlung 300 400nm, fr den Menschen sichtbaren Licht 400- 700nm und langelliger Infarotstrahlung 700 1000nm. Man spricht zunchst von der Globalstrahlung gesamt einfallende Strahlung. Die Globalstrahlung ird durch die Atmosphre der Erde stark absorbiert. Eta 40 der Globalstrahlung erreichen tatschlich die Erde. Es handelt sich nun um die absorbierte Globalstrahlung. Das von der Sonne ausgestrahlte Licht ist die ichtigste Energiequelle fr die auf der Erde lebenden Lebeesen und somit der ichtigste abiotische Faktor. Vorberlegung Die Beleuchtung ist das Verhltnis des auf eine Flche auftreffenden Lichtstromes zur Gre der Flche. Einheit 1 Lux 1lx 1 lmm Licht ist fr Pflanzen lebensnotendig, da sie es zur Energiegeinnung, der Photosynthese, bentigen. hrend der Photosynthese stellen Pflanzen aus Licht, asser und Kohlendioxyd Kohlenhydrate, Proteine und Fette her. Da die Beleuchtung nicht an allen Standorten gleich intensiv ist, haben sich die Pflanzen auf verschiedene Standorte spezialisiert. hrend beispielseise eine Lichtpflanze viel Licht bentigt und auf Sonneneinstrahlung angeiesen ist gibt sich eine Schattenpflanze mit schattigen, nicht Strahlungsintensiven Standorten zufrieden. Eine Pflanze kann erst dann gedeihen enn ihr Kompensationspunkt K berschritten ist, d.h. die COAufnahme ist gleich der CO Abgabe. Das folgende Diagramm zeigt die unterschiedliche Erreichung des Kompensationspunktes bei Licht und Schattenpflanzen. Anhand des Diagramms kann man feststellen, das die Schattenpflanze ihren Kompensationspunkt zar eher erreicht, aber insgesamt eine geringere Photosyntheserate PS-Rate als die Lichtpflanze aufeist, da die Lichtsttigungsgrenze bei einer Schattenpflanze esentlich geringer ist als die der Lichtpflanze. Bei Bumen ist die Lage der Bltter entscheidend. So ist die PS-Rate in der Baumkrone um einiges hher als in den tiefer liegenden Blattetagen. ProtokollLF Datum Thema Lichtgenuss Aufgabe Untersuchen Sie die Beleuchtungsstrke im terrestrischen kosystem! Vorbetrachtung Der Lichtgenuss einer Bodenpflanze ist geringer, als der einer freistehenden Pflanze, da das Licht nicht direkt sondern nur teilabsorbiert auf die Pflanze auftrifft. Gerte Belichtungsmesser Durchfhrung Zuerst ird der Lichtgenuss auf einer freien Flche Lichtung gemessen. Dieser ert entspricht dem 100-igen Lichtgenuss zu diesem Zeitpunkt. Danach ird der Lichtgenuss im lichten Fichtenald an 3 markanten Stellen gemessen. Die genauen Stellen sind in der Skizze einsehbar. Die itterungsverhltnisse der 100-ige Lichtgenuss drfen sich dabei aber nicht verndern. Mit den erhaltenen erten kann man den Lichtgenuss des Biotops in Prozent ermitteln. Ergebnisse 15 auf freier Flche Lichtung 5 x 100 Punkt 1 unter Nadelbaum 3 x 60 Punkt 2 Strauchschicht 2 x - 40 Punkt 3 Ausertung ie erartet ist der Lichtgenuss im ald geringer als der auf einer freien Flche. Je mehr Pflanzen den Lichteinfall im ald behindern, desto geringer ist der Lichtgenuss. Im lichten Fichtenald kann in der Strauchschicht noch 40 des gesamt einfallenden Lichtes auf einer freien Flche aufgenommen erden. Dies ist aufgrund der Tatsache mglich, dass die Bume nicht dicht sondern mit vereinzelten Zischenrumen stehen. Das Bltterdach der Bume ist also nicht so dicht stehend, dass es das Licht stark absorbiert. Dies ermglicht ein Junguchs der Bume, da diese ebenfalls akzeptable Lichtbedingungen vorfinden. Dies unterscheidet den lichten vom dichten Fichtenald, da im dichten Fichtenald der Lichtgenuss in den unteren Schichten so gering ist, dass eine Existenz fr Jungbume oder Kruter nicht mglich ist. Somit existieren im lichten Fichtenald stets mehrere Generationen von Bumen, da stndig neue den Bestand bereichern. Dies ermglicht eine grere Artenvielfalt, da verschiedene Lebensrume Krautschicht, Strauchschicht, Baumschicht fr die Lebeesen geschaffen erden. 2.1.2 Umeltfaktor asser...
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