...ene. Man beobachtete z. B. schon im antiken Rom, da in der Nhe von Pyrit oder Bleiglanz verarbeitenden Metallfabriken die Bume abstarben. Bei der Sodaherstellung stank der Schefelasserstoff zum Himmel. Der auerdem emittierte Chlorasserstoff versauerte die Oberflchengesser. Aber erst in den spten 70er Jahren des 20. Jahrhunderts urde man sich pltzlich grorumigen aldsterbens und landeseiter Seenversauerung beut. In Scheden ar das Phnomen der absolut sauberen, kristallklaren Seen zuerst beobachtet orden eil es ohne jegliches Leben ar. Der pH-ert dieser Seen lag teileise unter 3, entsprach also dem von Haushaltsessig. Der Begriff des Giftigen oder des Sauren Regens kam auf. Aber erst 1979 gab es erste Pressemitteilungen zur Versauerung von Seen in Scheden. Die folgende Meldung stammt aus der populrissenschaftlichen Zeitschrift PM. Die Zeitungsmeldung bedarf noch einer Korrektur Es aren nicht die Emissionen aus der BRD, die Schedens Seen vergifteten, sondern die Abgase aus den Industriegebieten Mittel-Englands. 3.ie Saurer Regen entsteht 1. Verbrennungsprodukte sind Sureanhydride Bei Verbrennungsprozessen entsteht eine Reihe von Nichtmetalloxiden. Diese knnen gasfrmig sein oder sich als Aerosole verteilen. Sie bilden als Sureanhydride mit asser Suren. Hierbei laufen mit asserdampf Reaktionen ab, von denen die meisten in chemischen Gleichgeichten mnden. Kohlenstoffdioxid Stickoxide Schefeloxide Salzsure entsteht durch Reaktion von Chlorasserstoff mit asser. Das HCl-Gas enteicht bei Verbrennungen, z. B. von PVC oder von chlorierten Kohlenasserstoffen CK. 2. Radikale reagieren mit Nichtmetalloxiden Die meisten Suren knnen sich aber auf anderem ege bilden. Einen Hineis darauf, ie das ablaufen knnte, gibt das Auftreten von asserstoffperoxid H2O2 im Sauren Regen. Das bildet sich z. B. aus Hydroxyl-Radikalen 2 HO H2O2 Sie reagieren auch mit den oben erhnten und anderen Nichtmetalloxiden zu Suren CO 2 HO H2CO3 NO HO HNO2 NO2 HO HNO3 SO2 2 HO H2SO4 Diese Radikale sind das aschmittel der Atmosphre und sind auch an der bodennahen Ozonbildung beteiligt. Sie entstammen primr aus stratosphrischem Ozon und asser und gelangen bei Hochdrucketterlage zur Erdoberflche. O3 H2O O2 2 HO 4.as die Suren im Sauren Regen beirken Die Suren regnen auf uns herab. Das geschieht heute nicht mehr lokal begrenzt ie frher, sondern groflchig, kontinental. ir beobachten ihre irkung an Bauerken und an Pflanzen. Einige Beispiele Kalkstein reagiert mit Schefelsure zu Gips. Damit verbunden ist eine Kristallvergrerung. Das Bauerk brckelt. Aber auch Sandstein zefllt - Bild oben. Pflanzen verfrben sich unter Einirkung von Suren. Die Bden versauern. Bden sind normalereise gute Puffersubstanzen. ie alle Puffer haben sie aber nur eine bestimmte Kapazitt. Ist diese erschpft, erden die Bden zersetzt. Sie verlieren damit auch ihre Ionenaustauscherirkung. Die Suren stren somit den Stoffechsel der urzeln, die Bume verhungern. Die Bume und Pflanzen erden aber auch vergiftet. Denn der Saure Regen lst Aluminium-Ionen aus den Tonmineralien der Bden heraus. Al-Ionen sind in hohen Konzentrationen pflanzentoxisch. Insgesamt mu man aber deutlich sagen Es handelt sich bei dem Phnomen aldsterben um ein uerst komplexes Geschehen, bei dem der Saure Regen nur eine Systemkomponente unter vielen ist. ...
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