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Das Tier Mensch - Entwicklung vom Affen zum Menschen, Korpersprache, Die Entwicklung eines Sozialgefuges, Unser Jagdtrieb, Der Stadtmensch, Gewalt in der Grobstadt

...Augen zu Augen zu Mund auf und Mund zu Augen aufBeim Affen ist die Anzahl der Gesichtsausdrcke schon annhernd so gro, ie bei uns Menschen. In diesem Zusammenhang mchte ich jetzt unsere Krpersprache in einigen Punkten mit der des Tieres vergleichen.enn der Affe Angst hat, zieht er seine Stirn nach oben und enn er angriffslustig ist, runzelt er sie, so ie ir.Unser ichtigster Gesichtsausdruck, das Lcheln findet man jedoch bei keiner Tierart. Es zeigte dem entgegenkommenden Jger schon von der Ferne, ob man ihm freundlich gesinnt ist oder nicht. Affen zeigen dies durch Schmatzen oder Zhneschnattern, aber das kann man von der Ferne nicht hren bz. sehen. Auerdem lcheln die menschlichen Suglinge, ihre Mtter an, damit sie sie hochheben oder zumindest bei ihnen bleiben, dies hat die selbe irkung ie bei den Primaten der Fellgriff. Diese Lcheln beginnt schon im Alter von vier ochen und da es auch bei blinden Babys vorkommt kann es nur angeboren sein. Eine andere Eigenschaft von Suglingen, die eine Schutzreaktion bei ihren Eltern auslsen soll ist das Kindchenschema. Dazu gehren das flache Gesicht, die groen Augen und die Stupsnase. Ebenso reagieren Erachsene auf junge Tiere, die dieselben Merkmale aufeisen.Auch der Ku hat seinen Ursprung im Suglingsalter. Ich stie bei meinen Vorbereitungen auf zei Theorien Die erste besagt, dass sich aus dem Sugen an der Mutterbrust der Ku entickelt hat, die zeite Theorie leitet ihn von der Mund zu Mund Ernhrung nach dem Abstillen, ie man sie auch noch heute an vielen Orten finden kann, her.3. Die Enticklung eines SozialgefgesDie Enticklung zum Jger und Sammler brachte auerdem noch einige andere ichtige Neuerungen mit sich.ir brauchten unsere gegenseitige Hilfe. Als ir noch Pflanzenfresser aren, konnte sich jeder einzelne sein Futter sammeln, damit ar teilen nicht notendig, aber da nun nach der gemeinsamen Jagd Fleisch in groen Mengen vorhanden ar, zuviel fr die einzelnen Jger, urde geteilt. Bei Schimpansen findet man diese Angeohnheit noch immer, enn sie auf die bei ihnen sehr seltene Jagd gehen. Auerdem mute man fr die Jagd eine gemeinsame Strategie ausarbeiten. Dadurch ar es notendig eine bessere Kommunikationsart als das bisherige Grunzen zu entickeln - es entstand die Sprache. Nicht nur die Sprache auch der Ursprung der affen stammt aus dieser Enticklungsstufe, denn ir muten unseren Mangel an Krallen, Rei- und Schneidezhnen ausgleichen um erfolgreich zu sein.Da die eibchen mit ihren Kindern nicht mit auf die Jagd gehen konnten, muten sie an einem sicheren Ort zurckbleiben. Dabei urden ir sehaft. Dies vernderte unser Sozialgefge tiefgreifend Die Arbeit urde aufgeteilt, das heit die Mnner urden bessere Jger und die eibchen spezialisierten sich auf das Sammeln von Nahrung. Paarbindungen entstanden, durch die jedes eibchen seinem abesenden mnnlichen Partner emotional verbunden blieb. Einige Schritte unserer Enticklung sind bis heute noch nicht richtig geklrt, denn ir sind bei der Erforschung unserer Urahnen auf prhistorische Funde angeiesen.4. Unser JagdtriebHeute brauchen ir nicht mehr auf die Jagd zu gehen um uns zu ernhren, aber der Jagdtrieb steckt noch immer in uns, ir verarbeiten ihn nur andersa ArbeitDer hufigste Ersatz ist die Arbeit. Ein Geschftsmann, der versucht ein Geschft abzuschlieen ist ein typischer Pseudo-Jger der heutigen Zeit. Diejenigen die ihre Erfllung nicht in ihrer Arbeit finden haben meistens ein Hobby das diesen Mangel ausgleicht.b SammelnDas Ziel eines jeden Sammlers ist es, so viel ie mglich zu einem bestimmten Thema zu finden. Genau ie die echte, lebende Beute, ist sie schierig zu finden und oft genug nur unter finanziellem Risiko zu ererben.c ettenEine eitere Angeohnheit, die ir aufgrund unseres Jagdtriebes ausfhren, ist das etten. ir nehmen oft ein groes Risiko in Kauf nur um vielleicht zu geinnen, denn in grauer Vorzeit ar das Jagen sehr gefhrlich, und enn unser heutiges Leben gar zu langeilig und berechenbar ird, suchen manche von uns nach einem zustzlichen Nervenkitzel. Spielschtige setzen nur groen Mengen Geld, damit der Verlust schmerzt und der Geinn Freude bringt. Kleingeld rde nicht die Gefahr bedeuten, die sie suchen.d SportBeim Sport jagen ir Trophen nach, die der Sieger mit Triumph nach Hause trgt. Diese sind die mhsam erkmpfte symbolische Beute des Jgers.e GealtLeider finden ir nicht immer die richtige Ausdrucksmglichkeit fr unsern Jagdtrieb. Jeden Tag hrt man Meldungen von gealtttigen Menschen. Dies ird oft als Zeichen von tierischer Aggression gedeutet, aber diese richtet sich innerhalb der eigenen Art nur gegen Rivalen und endet nur sehr selten tdlich. Der esentliche Unterschied findet sich im Opfer, bei der tierischen Aggression richtet sich die Gealt, ie ich schon sagte gegen Rivalen, die eingeschchtert und unterorfen erden sollen. Bei der symbolischen Jagd sieht man das Opfer nicht mehr als Persnlichkeit, und auch nicht mehr als Rivale, sondern als Beute. Auch der Krieg ist keine Form der tierischen Aggressivitt, denn die Soldaten kennen ihre Gegner nicht persnlich. Es sind die Verpflichtungen gegenber der Kameraden, dem politischen System, der Gerechtigkeit oder gegenber seinem Volk, die hinter der Gealtttigkeit eines jeden Krieges stehen. Die Feinde sind keine Menschen sondern Jagdbeute.5. Der StadtmenschVor 10 000 Jahren begann sich unsere Lebenseisen entscheidend zu ndern, ir fingen an, Landbau zu betreiben, dadurch ar es nicht mehr notendig, dass sich jeder selbst versorgen mu. Es entstanden Stdte und durch den achsenden Fortschritt uchs auch die Anzahl der Bevlkerung stndig. Im Gegensatz zu den urzeitlichen Stmmen mit 80 - 120 Mitglieder, o jeder den anderen kannte ist es in den heutigen Stdten mit bis zu ca. 25 Millionen Einohner unmglich alle Mitbrger zu kennen. Daher hat der Bekanntenkreis die Funktion des urzeitlichen Stammes bernommen. Das bedeutet, dass man heute mit vielen Fremden auf engstem Raum zusammenlebt. ir vermeiden den Augenkontakt und versuchen sie so enig ie mglich zu beachten. Ein Experiment zeigte, dass dies sogar dann funktioniert, enn einer der vielen Fremden in Not ist, z. Bsp. enn er zusammenbricht. Erst nach fnf Minuten versuchte einer der vielen Passanten zu helfen. Im Gegensatz dazu erklrten sich in einem kleinen Ort sofort Leute bereit dem Fremden zu helfen.6. Gealt in der GrostadtDer Umgang mit Fremden unterliegt geissen Regeln, den Hflichkeitsfloskeln, damit sollen Auseinandersetzungen vermieden erden. Um zu verhindern, dass ir mit unseren affen nicht gegen unsere Artgenossen richten benutzen ir die Krpersprache anstelle von Gealt. Trotzdem gibt es in der Grostadt mehr Gealt als irgendo anders. Dafr gibt es laut Desmond Morris zei Erklrungen.a JagdtriebDie Erste hat ihre urzeln in unserem Jagdtrieb Als Fremder stellt das Opfer zunchst einmal eine Un-Person fr den Tter dar. Es gehrt nicht zum persnlichen Stamm des Angreifers und ar demzufolge kaum mehr als eine Beute, eine Nahrungsquelle. Natrlich nicht direkt aber zumindest eine Geldquelle um Lebensmittel zu kaufe...
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