...ecke, Kelche, Kannen us. In der Klediung urden Brokat und Samt bevorzugt. Auch Kultur und Bildung aren nicht mehr ein Monopol des Klerus. Es urde erkannt, dass auch reines ISSEN inneren Reichtum darstellt. Deshalb ar die Renaissance auch das Zeitalter der Neugierde das Zeitalter der geographischen Entdeckungen und beegender Erfindungen Das ptolemische eltbild geozentrische eltanschauung Die Erde ist im Mittelpunkt des Universums, Sonne, Mond, Sterne kreisen um sie urde durch das Kopernikanische ersetzt. Sonne im Mittelpunkt, Erde und Planteten umkreisen sie Entdecker Kopernikus, Kepler, Galilei Die Erfindung des Buchdruckes Gutenberg 1455, Mainz und des Notendrucks Hahn, Rom, 1476 machte die Verbreitung des issens in rasantem Tempo mglich. Die Folgen aren so einschneidend, ie eta heute, o Computer und Internet auch alle Bereiche des gesellschaftl. Lebens verandeln Die Knstler erhielten nun von diesen Neureichen den Auftrag, den Ruhm ihrer Auftraggeber in Denkmlern festzuhalten Palste, Statuen, Gemlde stellten erstmals ieder seit der Antike normale Brger dar Die Person, das Individuum ar Subjekt georden ie in der Grammatik Das Subjekt im Satz handelt das Prdikat Verb beschreibt dieses Handeln. Das Objekt erleidet das Handeln an ihm ird eine Handlung vollzogen. Geistige Grundlage der Ren. ar der Humanismus latein Menschlichkeit eine philosophische, aber auch ganz praktische Grundhaltung und Einstellung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und ihn zum Mass aller Dinge nimmt Die Erziehung urde menschlich. Die abenteuerlichen Denkkonstrukte des Mittelalters Versuche, Gott zu beeisen ichen immer mehr dem Prinzip Erfahrung und Denken, obei eines das andere kontrollieren und verifizieren musste. Nichts ar richtig gedacht, as nicht durch eine Erfahrung belegt erden konnte, keine Erfahrung ar richtig, enn hinter ihr nicht ein logischer, allgemein begreifbarer Gedanke stand Humanismus und Renaissance ermglichten so die Reformation in der Kirche Luther, Zingli und spter den Beginn der Aufklrung. Das Burgund entickelte sich damals zu einem neuen politischen und kulturellen Zentrum Im Sden umfasstes die Franche Comt und die Bourgogne mit der hauptstadt Dijon, im Norden schliessen sich Lothringen, Luxemburg, der Nordosten Frankreichs Picardie , Hennegau, das heutige Belgien und die Niederlande Flandern und Brabant an. Brssel und Lille aren Residenzstdte des Nordens, die viele Knstler anzogen. Es gab eine Hofkapelle mit 17 franzsischen Sngern.1500 aren es dann 36. Leiter ar Gilles Binchois ca. 1400 1460 Kapellmeister Philips des Guten, Meister des franz. Chanson. Musik in der Renaissance Die Musik konnte nicht ie die andern Knste, auf direkte Vorbilder aus der Antike zurckgreifen, doch gibt es auch in ihr Renaissanceelemente. hrend das Mittelalter eine nuancenreiche, hochgezchtete und kostbnare Musikkultur hatte, versucht die Ren. eine Vermenschlichung der Musik Glarean u. Zarlino erheben die Forderung, die Musik msse die Natur nachahmen, indem sie als Vokalmusik den Text nachahmt, d.h. dessen Affekt- und Ausdrucksgehalt iedergibt. ichtigste Merkmale sind Der hohe Spaltklang der Gotik keine tiefen Stimmen od. Instrumente eicht dem Vollklang in der Vokalpolyphonie, bsd. in den Niederlanden. Polyphonie griech. Mehrstimmigkeit Der 4 stimmige Satz ird zur Norm. Cantus heisst die Melodiestimmeein Choraltenor, Diskantus, die Oberstimme dazu. Im 3-stimmigen Satz des 13-14- Jhdts. tritt ein Contratenor hinzu, der den Tenor hufig kreuzt. Dann spaltet sich der Contratenor in einen hohen altus und tiefen bassus sodass sich die 4 Stimmen daraus entickeln Sopran, ber allen andern Stimmen Alt hohe Mnnerstimme Tenor Halter, Fhrer der Hauptmelodie, Bass tief, Geber des Fundaments. Mehrstimmigkeit bedeutet in der R Summe von kontrapunktisch gefhrten Einzelstimmen, die in Stimmen berliefert erden und nicht in einer Partitur Ein Motiv urde von allen Stimmen gesungen Durchimitation urden zei Stimmen aneinander gekoppelt, so hiess das Bicinium. Es gab noch keine sog. homophone Mehrstimmigkeit, o eine oberste Stimme die Melodie sang und die andern einfach nur Begleitung sangen, so ie im Pop u. Rock z. B. die backing vocals nur Begleitfunktion haben. Alle Stimmen mussten Vokalcharakter haben egen der Forderung der Vermenschlichung Das protestantische Kirchenlied der Choral, z.b. von M. Luther machte hier eine Ausnahme Hier hatte die Oberstiemme die Melodie und die andern Stimmen begleiteten homophon also nur als Fllstimmen, ohne dass sie eigene Melodien vortrugen. So urden sie auch in frhen Gesangbchern gedruckt. Statt der gekruselten gotischen Linie ird die einfache, vom menschl. Atem gegliederte Melodie zum Ideal. urden frher die Stimmen nacheinander komponiert u. gesungen sukzessive Komposition erden jetzt die Stimmen gleichzeitig simultan gefhrt. Die sterilen Oktav- und Quintklnge des MA erden in der R. von eichen, lieblichen Terzen und Sexten berflutet. Dies fhrte zur Entstehung der Akkorde. Doch klingt die Musik damals noch recht komisch Parallel zur Oberstimme urde im Abstand einer Quarte eine Stimme gefhrt, die klang ie ein falscher Bass faux Bourdon. Das ergab starre Sextakkordketten, die einen rauhen, unbehauenen Eindruck erecken. Ab 1430 erscheint diese Form auf dem Festland, z. B. bei Dufay in seiner Jakobsmesse. Die komplizierte gotische Rhytmik eicht einer pulsierenden Lebendigkeit tanzorientiert Der musikalische Aufbau der Kompositionen ird vereinfacht. Eine Besonderheit Man versuchte geissenhaft dem ort Gottes der Bibel nachzuleben. Paulus schrieb an einer Stelle ohl um das Schatzen der Frauen hrend der Predigt zu unterbinden Frauen sollten im Gottesdienst scheigen. Dieser Satz hatte schere Folgen Frauen durften in der Kirche nicht predigen in der orthodoxen und katholischen Kirche bis heute so und damals nicht einmal singen. Um nun doch hohe Stimmen fr die Chre zu erhalten, urden in Italien vom 16. 19. Jhdt. an Knaben Kastrationen vorgenommen man stelle sich das vor ohne Narkose. Durch das Fehlen der mnnl. Hormone kam es bei den armen Opfern, den KASTRATEN nicht zum Stimmbruch und sie konnten bis ins Alter eine hohe, helle Knabenstimme singen. Die MusikergenerationenI. 1420 1460 John Dunstable 1380 24. Dez. 1453 in London. Er hielt sich oft in Frankreich und vielleicht auch Italien auf . Nach seiner Grabschrift ar er auch Astronom und Mathematiker.Bekanntester Komponist Englands jener Zeit. Eta 6o erke sind von ihm erhalten geblieben Motetten Messen und Chansons. Guillaume Dufay, um 1400 1474 aus Fay bei Cambray Hennegau anderte viel herum und lernte so alle Musikstile kennen. Mit 16 schon ging er nach Italien, sang dort 1428-1437 in der ppstl. Kapelle, ar aber auch in Pisa und Florenz. Zischenstationen in Genf und Paris, ab 1445 Kanonikus in Cambrai. Hauptvertreter der frhen niederlndischen Schule. 200 erke sind erhalten geblieben. 8 Messen, 35 Messestze, eltl. u. geistl. Lieder, 2 Magnificate, Motetten, Chansons us. Gilles Binchois, 1400-1460 aus MonsHennegau, eilte in P...
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