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Bakterien - Lebensweise, Bedeutung, Bio-und Gentechnologie

...ressern und zerlegen dort die Zellulose. Bestimmte Bakterien knnen Luftstickstoff aufnehmen Knllchenbakterien Dnger, Pflanzen gedeihen auf stickstoffarmen Bden Die autotrophen Bakterien ernhren sich auf zei verschiedene eisen Durch Photosynthese knnen sie mit Hilfe des Bakterienchlorophylls assimilieren. Dieser uralte Typ der Photosynthese funktioniert nur unter anaeroben Bedingungen. Bei der Chemosynthese oxidieren bestimmte Bakterien anorganische Verbindungen und geinnen so Energie. Die Chemosynthese gilt als ursprngliche Art des autotrophen Lebens. Bedeutung Ohne Bakterien htte sich das Leben auf der Erde nicht erhalten knnen, da sie durch die Zersetzung der Leichen Platz fr neues Leben schaffen. Fr den Menschen erden sie einerseits als Krankheitserreger gefrchtet, andererseits dienen sie zur Erzeugung von Essig, Kse und saurem Gemse und zur Herstellung von Heilmitteln Antibiotika, Vitamine, Hormone, die auf chemischem ege nicht herstellbar ren. 1860 ies Louis Pasteur nach, da Bakterien nicht von selbst entstehen und auch die Ursache von Fulnis und Grungsvorgngen sind. Robert Koch beies 1876 die krankheitserregende irkung der Bakterien. Er zchtete sie in Reinkulturen und entickelte das Tuberkulin zur Behandlung und zum Nacheis der Tuberkulose. Emil von Behring erforschte die in einem erkrankten Krper gebildeten Antikrper er gilt als Entdecker des Heilserums. Sir Alexander Fleming fand heraus, da Pilze Stoffe Antibiotika bilden, die Bakterien abtten oder zumindest in ihrer Enticklung hemmen. Aus Pinselschimmel gelang es ihm 1928, das erste Antibiotikum, Penicillin, herzustellen, das die Bekmpfung und Heilung fast aller Infektionen ermglichte. Ein Antibiotikum irkt aber immer nur auf eine bestimmte Bakteriengruppe, deshalb erden derzeit aus verschiedenen Schimmel- und Strahlenpilzen Antibiotika industriell geonnen. Leider erden Bakterien gegen bestimmte Antibiotika resistent um das zu verhindern drfen sie nur bei scheren Fllen verabreicht erden. Bakterien knnen durch Schutzimpfungen bekmpft erden enn der Impfstoff in den Krper gelangt, bilden sich schon Antikrper, die im Falle einer Infektion sofort reagieren aktive Immunisierung. Ist die Krankheit bereits ausgebrochen, erden fertige Antikrper zugefhrt, die in tierischen Organismen Pferd, Rind gebildet urden passive Immunisierung. Allgemein bekmpft man Bakterien, indem man sie abttet oder in ihrer Enticklung hemmt. Abtten, keimfrei machen oder sterilisieren kann man durch Ausglhen, Auskochen, mit Desinfektions- und Konservierungsmittel. Pasteurisiert ird durch mehrmaliges Erhitzen auf 60C und Abkhlen auf 10C. Ungnstige Lebensbedingungen fr Bakterien schafft man durch niedere Temperaturen Khlschrank, Ruchern, Einsalzen und Einlegen in Essig oder einer Zuckerlsung. Bio- und Gentechnologie Unter Biotechnologie versteht man die Nutzung der Fhigkeiten und Eigenschaften lebender Zellen oder deren Bestandteile fr praktische Anendungen. Ihre erkzeuge sind Bakterien und Pilze, eil 1. gnstiges Verhltnis Oberflche Volumen rasche Nahrungsaufnahme schnelles achstum und hohe Stoffechsel- und Biosyntheseleistungen 2. Fhigkeit der Einzelzelle zu einer Vielfalt von Reaktionen und Produkten 3. enorme Anpassungsfhigkeit an sich ndernde Umelten und Nahrungen 4. einfache Manipulierbarkeit ihrer DNA Die Gentechnologie befat sich mit der gezielten Vernderung des Erbmaterials. 1970 Entdeckung der Restriktionsenzyme in Bakterien, die die DNA teilen knnen. 1972 Ligasen verbinden sie ieder, auch von verschiedenen Organismen. 1973 Rekombinierte DNA-Stcke erden im Labor biologisch aktiv. Diese knnen in Zellen lebender Organismen eingesetzt erden mit Vektoren Plasmide, Viren, direkter Gentransfer. Schema DNA aufgeschnitten, genschtes Gen ird isoliert und geklont. Das neue genetische Material ird in einen geeigneten Vektor eingebaut, dieser eingeschleust. Die Zelle mit den neuen Eigenschaften ird vermehrt, dann kommen sie in einen Fermenter mit Nhrlsung. Nun kann das genschte Protein herausgefiltert erden z.B. Humaninsulin. Anendungsmglichkeiten Nahrungsmittel Lebensmittel-, Backarenzustze, Getrnke, Aminosuren, Vitamine, Gemsekonservierung, modifizierte Eieiverbindungen, Strkeprodukte. Umelt Zchtung von Bakterien, die Umeltgifte abbauen und nach dem Abbau selbst eingehen Abasserreinigung, Beseitigung von Abfall und l. Landirtschaft Hitze- und schdlingsresistente Pflanzen, Spezialzchtungen auf dem Tiersektor viel Fleisch - enig Fett. Auch Viehfutterzustze, Silierung, Kompostierung, Pflanzenuchsstoffe. Medizin Bald is die vollstndige Genkarte vorhanden ca. 100.000 Gene. Bis jetzt schon zahlreiche Krebsgene gefunden. Pharmazie Seit 1982 kann Humaninsulin technisch hergestellt erden, auch Somatotropin achstumshormon. Auch Impfstoffe, Vitamine, Steroide. Hormone gegen Knochenschund, Bluterkrankheit, Schnu-pfen und Herpes sollen entickelt erden. Zukunftsziele Pflanzen, die atmosphrischen Stickstoff binden knnen, Bildung von Aminosuren in den Speicherproteinen der Pflanze, Erhhung der Assimilationsleistung, Bildung von Insektenttenden Giften in der PflanzeViele sehen in der Schpfung neuer Lebensformen einen nicht gerechtfertigten Eingriff in die natrliche Evolution. Sie sind auch dagegen, eil man die Folgen einer Genmanipulation nicht kennt, und die berachung vernderter Mikroben egen ihrer enormen Vermehrung und Verbreitung unmglich ist. Mikrokosmen z.B. Treibhuser lehnen die Forscher ab, da sie die Mglichkeiten der natrlichen Biosphre nie ersetzen knnen....
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