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Die Frau in dem Ritterroman

...Eschenbach und Gottfried von Straburg sind die Schpfer des Ritterromans. Auf denen lt sich der Begriff des Klassischens anenden, enn er eine Vereinigung von Idee und Gestalt, von Gehalt und Form und die reine Gestaltung einer in sich geschlossenen, geistig durchformten Kultur bedeutet.In Hartmanns Erec erscheint die Frau als Gattin. Sie begleitet ihren Mann auf eine abendteuerliche Fahrt. Enite ereist sich in hchster Gattenliebe als selbstlos und treu, bis endlich sich das entzeite Paar vershnt.Gregorius stellt die Frau als sndige Mutter dar, die ihren eigenen Sohn heiratet. Die Tragdie der Erbsnde ird bis in das Grlichste gesteigert.In seinem anderen erk, dem Armen Heinrich, schildert er die Frau in der Gestalt eines schlichten buerlichen Mdchen.Es ist das einzige reine, zum letzten Opfer bereitete esen, das den Ritter noch retten kann. In der Todesbereitschaft des Mdchens leben zarter Eros und glubige Jenseithoffnung, Treue zu dem adligen Herrn und sanfte Schrmerei.In dem Iein lt er die eben veritete Schloherrin und Iein langsam zueinander finden, indem sie ehrlos der Macht eines uniderstehlichen Zaubers verfallen.Die Gattenliebe ird von Hartmann als etas Heiliges, tief Innerliches betrachtet.olfram von Eschenbach betrachtete sein erk nicht, ie Hartmann, als ein Zeichen der Gelehrsamkeit, sondern als ein zur Rotterschaft gehrendes Tun, das aus der Erfahrung der gelebten irklichkeit spricht. Mit Parzival schuf er den ersten von innen heraus erfaten Enticklungsroman der eltliteratur.Die Frau, Herzeloyde, ist hier als Mutter dargestellt. Es ist eine einsame Frau, die ihren Sohn ngstlich vor dem Rittertum htet. Sie hatte schon ihren Mann im Dienst des Rittertums verloren und versucht mit allen Mittel zu verhindern, das alles sich mit ihrem Sohn iederholt.Erhnensert ist dann auch seine Sigune von den sogenannten Titurel-Fragmenten, eine jungfruliche ite und fromme Einsiedlerin, die dem Verlobten, der im Minnedienst fr sie das Leben verlor, in einer mystischen Ehegemeinschaft die Treue hlt. Sie erartet sehnschtig den beide fr immer vereinenden Tod.Neben der Dichtung von der Liebe von Sigune und Schionatulander, schrieb er als zeites groes erk den ilehalm, o die Frau ieder als treue Gattin erscheint. Es ist die rede von einer Sarazenin, die sich aus Liebe fr ihren Mann taufen lie.Sie steht ihm eiter sogar in seelischer Qual an der Seite, als er gegen die Heiden kmpft.Die Apotheose des Frauenkultus und der ahren leidenschaftlichen Liebe finden ir in dem Roman Tristan und Isolde von Gottfried von Strassburg meisterhaft geschaffen. Er verkrpert ein anderes Lebensideal als olfram, ein sthetisch-sentimentales Ideal, in dem die trumerische und zarte, aber ehrliche und vorbehaltlose Liebe eine erzieherische irkung auf dem Mensch hat.Elegant, virtuos, empfindsam und vergeistigt, gestaltete Gottfried von Strassburg der berschenglichen, traumhaften Liebe ein sthetisches Humanittsideal, das sich ganz nach innen andte und von innen heraus formte.In seinem unvollendeten Roman Tristan und Isolde erscheint die Gestalt einer Frau, die sich leidenschaftlich verliebt.Sie folgt Tristan als Braut seines Knigs Marke,obohl sie sich in ihn verliebt hatte. Auf der Fahrt kosten sie aus der Liebestrank, die sie in heier Leidenschaft zueinander fhrt. Die Liebe ist strker als die Sippentreue.Gottfried feiert die absolute und ideale Liebe als eine leib-seelische Einserdung. Der Roman erscheint als die reine Seelennahrung der Auserhlten, die das Verhngnis der ahren Liebe zu tragen bereit sind.Die Frau besitzt hier die alles opfernde Leidenschaft und Treue, obohl es sich nicht von ihrem Gatten handelt. Gottfried erkennt keine Schuld des Paares an. Er bejaht ihr Liebesschicksal als eine hchste irdische Gealt und er rechtfertigt hfisch und sittlich von ihr aus ihren Betrug.Es ist der erste groe Beispiel eines von der Seele aus erlebten Roman, o das uere Bild des Rittertums zurcktritt.Im Parzival und im Tristan, den beiden groen Romanen des Mittelalters, begegnen sich im hfischen Geand mit uerster Spannung zei verschiedene elten bei olfram ein grblerisches, eigenilliges Gottverlangen, bei Gottfried eine von Schnheit und Eros trunkene eltlichkeit.Die Frau ird in den erken der Zeit verschieden gestaltet. Es ist die treue Gattin, die erbsndige Mutter, das zum letzten Opfer bereitete schlichte Mdchen, die ihren Sohn ngstlich beschtzende Mutter oder die leidenschaftliche zu alles bereitete, aber ihrem Geliebten treue Frau.Sehr ichtig ist auch, da die Frau als eine entscheidende Figur in der Enticklung der Tatsachen betrachtet ird.Dadurch sind diese erke ein Zeichen auf dem eg zur Erkennung der Frauenrde. hKkhvjCJaJmHsHhKkhvjCJaJhvjhvj5CJmHsHU36iaaaaaag
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