...Stiel zehn bis zanzig breit elliptische, echselstndige Bltter. Die Blten der Tabakpflanze sind, ie die anderer Arten dieser Familie, rhrenfrmig und rosa oder ei gefrbt.TabakrauchenZahlreiche medizinische Untersuchungen haben belegt, dass das Tabakrauchen die Lungenkrebsrate siehe Krebserkrankungen soie die Hufigkeit von Herz- und Gefkrankheiten, Emphysemen und anderen Krankheiten erhht. Deshalb urden in vielen Lndern intensive Kampagnen zur Beschrnkung des Tabakhandels und des Rauchens gestartet. In der estlichen elt ist der Tabakverbrauch im Allgemeinen zurckgegangen, enn er auch in manchen Gruppen in bestimmten Lndern nach ie vor zunimmt. In den sich noch entickelnden Lndern steigt der Tabakverbrauch um etas ber zei Prozent jhrlich. Die Gesundheitsminister der Europischen Union EU einigten sich 1997 auf eine Gesetzesrichtlinie, derzufolge die meisten Formen der Tabakerbung bis zum Jahr 2006 eitgehend verboten erden sollen. Das Europaparlament in Straburg stimmte diesem Verbot im Mai 1998 mit groer Mehrheit zu.GeschichteTabak ist auf dem amerikanischen Doppelkontinent heimisch vermutlich aren die Mayavlker die Ersten, die ihn nutzten. Sie brachten ihn den indianischen Ureinohnern Nordamerikas, die ihn fr medizinisch ertvoll hielten und in religisen Zeremonien einsetzten. Das karibische Volk der Araak rauchte den Tabak, ie Christoph Kolumbus 1492 beobachtete, in einer Tobago genannten Rhre. Diese gab dem Tabak seinen Namen.In Nordamerika urde Tabak in der Siedlung Jameston Virginia schon seit 1615 genutzt. In Grten, auf Feldern und sogar auf der Strae pflanzte man Tabak an er sollte bald die ichtigste Nutzpflanze und das Hauptzahlungsmittel in der englischen Kolonie erden.Diese als hite Burley bezeichnete Tabaksorte urde zu einem Hauptbestandteil amerikanischer Tabakmischungen, besonders nach der Erfindung der Zigarettenmaschine im Jahr 1881. Gegen Ende der achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts aren die Vereinigten Staaten nach China der zeitgrte Tabakproduzent der elt eitere ichtige Tabakanbaulnder sind Indien, Brasilien, Ruland und die Trkei.Meistens urde der Tabak in Pfeifen oder Zigarren geraucht oder als Schnupftabak aufgenommen. Anfang des 20. Jahrhunderts ar der Zigarettenkonsum bereits auf ber 1 000 Zigaretten pro Kopf jhrlich angestiegen. Man nahm allgemein an, Rauchen baue Spannungen ab und habe keine Nebenirkungen. Im 2. eltkrieg billigten es rzte, dass Soldaten Zigaretten geschickt urden, die auch in den Tagesrationen enthalten aren.Doch schon bald stellten Epidemiologen fest, dass Lungenkrebs vor dem 20. Jahrhundert selten ab ungefhr 1930 drastisch zunahm. Die American Cancer Society und andere Organisationen leiteten Langzeituntersuchungen ein, um die Sterblichkeitsrate von Rauchern und Nichtrauchern zu vergleichen. Alle diese Untersuchungen ergaben, dass bei Rauchern eine erhhte Sterblichkeit durch Lungenkrebs und andere Krankheiten auftritt. Darber hinaus urde durch Tierexperimente nachgeiesen, dass chemische Stoffe im Zigarettenrauch krebserregend sind.Dort hie es, Zigarettenrauchen stelle ein Gesundheitsrisiko von so groer Trageite dar, dass angemessene Manahmen erforderlich seien. Die erste Manahme ar der Aufdruck von arnungen auf Zigarettenpackungen, spter folgte das Verbot von Zigarettenerbung im Radio und Fernsehen. Zudem urden Nichtraucherzonen an Arbeitspltzen eingerichtet. Die Gesundheitsminister der Europischen Union EU einigten sich im Dezember 1997 nach langen Verhandlungen auf eine Gesetzesrichtlinie, derzufolge die meisten Formen der Tabakerbung bis zum Jahr 2006 eitgehend verboten erden sollen. Ein Nichtraucher-Schutzgesetz lehnte der Deutsche Bundestag im Februar 1998 mit deutlicher Mehrheit ab.Ausirkungen des Rauchens auf die Gesundheit Medizinische Untersuchungen haben beiesen, dass die Gesamtsterblichkeit bei mnnlichen Rauchern mittleren Alters doppelt so hoch ist ie bei Nichtrauchern. Die Sterberate ist hher bei Personen, die tglich in hherem Mae oder ber einen lngeren Zeitraum Zigaretten rauchen. Nach Schtzungen der American Cancer Society sind 30 Prozent aller Sterbeflle durch Krebs auf das Zigarettenrauchen zurckzufhren.Von den Krebsarten, die durch Rauchen verursacht erden, tritt Lungenkrebs am hufigsten auf. Die American Cancer Society schtzte, dass 1988 rund 83 Prozent der 139 000 Sterbeflle durch Lungenkrebs urschlich mit dem Rauchen zusammenhingen. Die ahrscheinlichkeit, an Lungenkrebs zu erkranken, ist bei einem Raucher siebenmal hher als bei einem Nichtraucher. Auerdem besteht bei Rauchern ein fnffach hheres Risiko von Kehlkopf-, Mund- und Luftrhrenkrebs. Und eta ein Drittel aller Krebserkrankungen der Blase, Nieren und Bauchspeicheldrse erden auf das Rauchen zurckgefhrt. Eine eitere Krankheit, die offensichtlich durch das Rauchen gefrdert ird, ist die Akne inversa, eine schere Entzndungskrankheit. Bei dieser Krankheit entstehen Abszesse im Bereich von Scheidrsen, die auf Grund des Rauchens Nikotin absondern. Das Nikotin beirkt einen Entzndungsreiz, der zur Abszessbildung fhrt.Rauchen erhht das Risiko um das Fnffache, an chronischer Bronchitis oder einem Emphysem zu sterben, und es erhht die Sterberate bei Herzerkrankungen und Erkrankungen der Herzkranzgefe um das Zeifache. ie ein 1988 verffentlichter Bericht ergab, der auf einer 26 Jahre dauernden Untersuchung in einem Bostoner Vorort basierte, erhht Rauchen das Risiko eines Schlaganfalls um 50 Prozent 40 Prozent bei Mnnern und 60 Prozent bei Frauen. Andere Studien haben beiesen, dass stark rauchende Schangere hufiger Frhgeburten erleiden oder Babys mit Untergeicht zur elt bringen, ahrscheinlich aufgrund mangelnder Blutzufuhr in die Plazenta. 1998 berichteten issenschaftler der Amsterdamer Erasmus-Universitt, geistige Fhigkeiten ie Lernvermgen, Gedchtnis und Sprachfertigkeiten seien bei Rauchern im Alter hufig beeintrchtigt. Mglichereise komme es bei Rauchern relativ hufig zu einem kleinen, unbemerkt gebliebenen Schlaganfall.Nach einer 1997 verffentlichten Studie britischer Forscher knnen eta 15 Prozent der Krebsflle bei Kindern dem Tabakkonsum des Vaters zugeordnet erden. 1981 urden drei Studien verffentlicht, aus denen hervorgeht, dass bei nichtrauchenden Ehefrauen rauchender Mnner ein erhhtes Risiko von Lungenkrebs besteht. ie 1996 anlsslich eines Symposiums ber die Gefahren des Rauchens in Mnster mitgeteilt urde, sind allein in den USA jhrlich 3 700 Todesflle durch Lungenkrebs eine Folge des Passivrauchens. Dasselbe trifft zu auf 37 000 Herzinfarkte mit tdlichem Ausgang. Das Risiko eines Passivrauchers, der regelmig Zigarettenrauch einatmet, an Lungenkrebs oder einem Herzinfarkt zu erkranken, steigt um 20 bis 40 Prozent.1997 gestand ein amerikanischer Tabakkonzern ffentlich ein, dass Rauchen abhngig macht und Krebs verursachen kann.Enthnung vom Rauchen ie Untersuchungen an ehemaligen Rauchern zeigen, sinkt deren Risiko, an Krankheiten zu sterben, die mit dem Rauchen in Verbindung stehen, mit jedem Jahr der Abstinenz. Mit vielen Programmen ird versucht, Rauchern bei ...
Download