... HVL. Sie steht in Verbindung mit dem Boden des Zischenhirns. Die Hypophyse spielt eine Schlsselstellung im Hormonhaushalt Fast alle vegetativen Funktionen des Krpers erden durch sie geregelt. Die Neurosekrete gelangen ber Nervenbahnen zur Hypophyse, o sie dann die Ausschttung der dort gebildeten Hormone veranlassen. Im HVL erden 7 Hormone erzeugt i thyreotropes Hormon ist fr die Funktion der Schilddrse unbedingt erforderlich i adrenocorticotropes Hormon ACTH regt die Nebennierenrinde zur Ausschttung ihrer Hormone an. Es ist das typische Strehomon. i follikelstimulierendes Hormon FSH regt die Eierstcke zur Bildung des Follikels an und im Hoden die Enticklung der Hodenkanlchen. i luteinisierendes Hormon LH beirkt den Umbau von Follikel in einen Gelbkrper. i luteotops Hormon LTH verhindert den Abbau des Gelbkrpers und leitet die Milchproduktion ein fhrt Mutterinstikte herbei. i somatotropes Hormon STH frdert die Synthese der Eieistoffe und das Knorpel- und Knochenachstum. enn zu viel vorhanden ist kommt es zum Riesenuchs, im entgegengesetzten Fall zum Zerguchs. Es ird auch achstumshormon genannt und ist nicht ie andere Hormone ersetzbar. i melanophorenstimulierendes Hormon MSH beirkt eine Verdunkelung der Haut bei Fischen. Fr hhere irbeltiere ist die Funktion noch nicht erforscht. eitere Hormondrsen Die Epiphyse sitzt im Bereich des Zischenhirndaches. Als endokrine Drse regelt sie den tagesperiodischen Rhythmus. Bei Disfunktion kommt es zu einem gestrten Tagesryhtmus, zu sexueller Frhreife oder Hemmungen. Die Schilddrse besteht aus zei Lappen und hat eine blschenartige Struktur. Sie erzeugt das iodhltige Thyroxin, elches den Stoffechselhaushalt regelt und das achstum frdert. berfunktion Basedosche Krankheit, Unterfunktion Herabsetzung des Stoffechsels. Die Nebenschilddrsen sind 4 linsenfrmige Gebilde, die das sog. Parathormon erzeugen. Es regelt den Calciumspiegel und den Phosphathaushalt des Blutes. Bei Unterfunktion kommt es zu Muskelkrmpfen. Eine berfunktion fhrt zur Entkalkung der Knochen. Die Nebennieren liegen den Nieren oben kappenfrmig auf und sind sehr stark durchblutet. Sie erden von einem vegetativen Nervensystem durchzogen. Die Nebennieren sind keine einheitlichen Organe, sondern haben sich aus 2 Teilen verschiedener Herkunft gebildet a Nebennierenrinde erzeugt eta 50 Hormone, die als Corticoide bezeichnet erden. Darunter sind androgene Substanzen, Mineral- und Gluco-Corticoide Synthese von Glucose. b Nebennierenmark ist aus dem Grenzstrang des vegetativen Nervensystems hervorgegangen und bildet die Hormone Adrenalin und Noradrenalin. Durch die Adrenalinausschttung steigt der Blutzuckerspiegel. Die Bauchspeicheldrse erzeugt den Bauchspeichel, ist aber auch eine Hormondrse. Sie enthlt die Langerhansschen Inseln, die aus 2 Zellgruppen bestehen Insulin und Glukagon. Die Hormone sind im Verhltnis 14. Die A-Zellen bilden Glykagon Blutdruck . Die Keimdrse bilden nicht nur die Geschlechtszellen sondern, auch die Sexualhormone. Sie sind geschlechtsspezifisch. Das Testosteron bildet die sekundren Geschlechtmerkmale, aber es ist auch fr die Samenzellen sehr ichtig. Bei den Frauen gibt es 2 Hormongruppen strogene und Gestagene. Sie regeln die Geschlechtsmerkmale und die Periode. Hormone in der Nutztierhaltung Bei Schlachttieren kommt es vor, da es durch eine enorm hohe Adrenalinausschttung zum pltzlichen Tod kommt Scheinestre. Es erden in der Veterinrmedizin hufig Hormonprperate verendet, eil sie einen viel hheren irkungsgrad haben. Anders als beim Menschen stehen hier folgende Aspekte im Vordergrund 1. Sterilittsbekmpfung Fruchtbarkeitsgestrte Nutztiere verlieren ihren Nutzen. 2. Brunftsynchronisation eine zeitlich Gleichstellung der Brunftzeit ist vor allem fr die knstliche Besamung sehr von Nutzen. 3. Temporre Ausschaltung der Eierstockttigkeit um ungeollte Deckung zu vermeiden. 4. Reifungs- und Enticklungsbeschleunigung durch Kombination verschiedener Prperate. Hormone bei irbellosen am Beispiel der Insektenhutung Die Metamorphose geschieht durch eine hormonelle Steuerung. Bestimmte Zellen am Oberschlundganglion scheiden das sog. Aktivittshormon ab. Eine 2. Drse sondert das fr die Enticklung ichtige Ecdyson, das Hutungshormon, ab. Es kommt zur Larvenhutung und schlielich zur vollen Enticklung des Insekts. Dem Ecdyson irkt das Juvenilhormon entgegen. Es veranlat die Larvenhutung. Phermone Phermone sind hormonhnliche Stoffe, die in besonderen Drsen gebildet und nach auen hin abgegeben erden. Sie sind schon in niedriger Konzentration sehr irksam. Sie erden in 2 Gruppen geteilt Sexuallockstoffe dienen zur Herbeilockung der Geschlechtspartner. Ein Beispiel ist die Duldungsstarre der Sau. Dieser Duftstoff ird auch bei knstlicher Befruchtung verendet. Alarmstoffe Bei Fischen kommt es bei der Verletzung der Haut zum Austritt von Schreckstoffen, die eine Fluchtreaktion auslsen. Aber auch das Abgrenzen von Territorien gehrt dazu. Konsumforscher fanden heraus, da Duftstoffe auch Menschen unterbeut zum Kauf von Produkten animieren....
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