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Mormonen

...ll ihre Glaubensbekenntnisse seien ein Greuel in seinen Augen, und all ihre Lehren seien verderbt ... . Am 21. September 1823 erschien Smith ein Engel Er nannte mich beim Namen und sagte mir, er sei als Bote von der Gegenart Gottes zu mir gesandt orden und heie Moroni Gott habe ein erk fr mich zu tun ... Er sagte, es sei ein auf goldenen Platten geschriebenes Buch aufbeahrt, das Bericht von frheren Einohnern dieses Kontinents und ihrem Ursprung gebe ... Mit den Platten seien auch zei Steine in silbernem Bogen aufbeahrt orden diese an einem Brustschild befestigten Steine bildeten den sogenannten Urim und Tummim, und er ihn bese oder gebrauchte, sei in alten Zeiten ein Seher genannt orden, und Gott habe ihn fr die bersetzung des Buches bereitet. Mit diesem Urim und Tummim erhielt Smith eine Art Prophetenbrille, mit deren Hilfe er vier Jahre spter den Inhalt der goldenen Platten bersetzt habe. Der Engel Moroni erschien ihm noch zeimal, bis er die Platten und die Brille am 2. Mai 1838 ieder an sich nimmt. Am 15. Mai 1829 erscheint Smith und einem seiner Gehilfen, Oliver Codery, erneut ein Bote, der sich als Johannes der Tufer vorstellt und behauptet, er arbeite unter der Leitung des Petrus, Jakobus und Johannes, elche die Schlssel des Melchisedekischen Priestertums besen. Mit dieser Vision sei Smith und Codery im Namen des Messias das Priestertum Aarons, das die Schlssel des Dienstes der Engel, des Evangeliums der Bue und der Taufe durch Untertauchen zur Vergebung der Snden hlt , bertragen orden. Am 6. April 1830 erfolgte die Grndung der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage . GeschichteZur Leitung der Kirche urden 12 Apostel bestellt. Die ersten Mitglieder lebten aus dem Glauben, da Jesus bald iederkommen und in Missouri seinen Thron besteigen erde, um von dort aus mit ihnen die elt zu regieren. Auf die letzten Lebensjahre von Smith fallen einige Schatten. Er grndete eine Bank und urde angeklagt, unechte Geldnoten ausgegeben und betrogen zu haben. Diese Vorrfe urden aber nicht rechtskrftig besttigt. In Missouri geriet er in gealtsame Auseinandersetzungen zischen Mormonen und anderen Christen. Dies trug ihm die Anklage auf Mord und andere Verbrechen ein. -1844 kanididierte er sogar fr die amerikanische Prsidentenahl, allerdings ohne Erfolg. -Noch im selben Jahr urde er mit seinem Bruder in ein Gefngnis georfen, eil er seine Gegner aus der Stadt vertreiben ollte. Nachts strmte der Pbel das Gefngnis, und Smith urde von den Angreifenden, die ihr Gesicht geschrzt hatten, erschossen. Nach dem Tod von J. Smith bernahm Brigham Young, einer der 12 Apostel, die Fhrung der Gemeinschaft. Um den Verfolgungen zu entgehen, denen die Mormonen damals ausgesetzt aren, ollte er 1847 seine Anhnger in das Gelobte Land bringen. Unter unsglichen, tapfer ertragenen Strapazen fhrte er Tausende von Mormonen ber den Mississippi, durch Eisfelder, sten, Schluchten, fieberverseuchte Gebiete und Felsengebirge, bis sie nach groen Leiden in die Ebene des Groen Salzsees kamen. Viele der Ausanderer hatten den Marsch nicht berstanden. Die berlebenden ollten am Groen Salzsee ein neues, ungestrtes Dasein anfangen. Mit groem Flei machten sie aus dem trostlosen Gebiet ein fruchtbares Land. Sie grndeten die Stadt Salt Lake City als neues Jerusalem. Sie ist bis heute das religise Zentrum der Mormonen und der Sitz ihrer Leitung geblieben. Der groe Flei der Mormonen in der Urbarmachung eines Teils des ilden estens ar fr viele Schriftsteller und Filmemacher Anreiz, das Thema zu behandeln. Sogar in Comics, ie Lucky Luke - Der singende Draht erden die Mormonen eben in diesem Sinne erhnt. Damals gab es unter den Mormonen die Vielehe. Sie beriefen sich dabei auf das Alte Testament, o berichtet ird, da Mnner ie Abraham und David mehrere Frauen hatten. Schon Smith hatte sich mehrere Ehefrauen genommen. Er gab an, ihm sei dies in einer Offenbarung Gottes gestattet orden. Brigham Young hatte sogar 25 Ehefrauen. Viele Mnner kamen damals aus Europa zu den Mormonen in die USA, eil sie dort mehrere Frauen haben durften. Aber die Mormonen kamen bald mit den staatlichen Gesetzen in Konflikt. Die Vielehe urde fr verfassungsidrig erklrt. Im Jahre 1890 zeigte sich der Prsident der Mormonen bereit, dem staatlichen Gesetz zu gehorchen. Seitdem erkennen die Mormonen die Einehe an. Das Buch MormonDas Buch Mormon gilt als die Bibel der Mormonen, als Grundlage ihres Glaubens und der eltgeschichte soie als Ergnzung der Bibel. Das Buch besteht aus 15 Teilen, die, mit einer Ausnahme, als Bcher bezeichnet erden. Nach mormonischer Lehre gibt das Buch einen Bericht von den frheren Einohnern des nordamerikanischen Kontinents im Buch sei die Flle des eigen Evangeliums enthalten, so ie es Christus jenen alten Einohnern verkndet habe. eiter schildert das Buch, ie Jesus Christus, nachdem eri n Palestina gekreuzigt orden ar und auferstanden sei, die damaligen Einohner Amerikas besuchte. Das Buch Mormon umfat eta 1.000 Jahre mormonischer Geschichte. Es berichte von drei Vlkeranderungen des Volkes Nephi und der Lamaniten von Palestina nach Amerika inder Zeit um 600 v. Chr. Die Hauptlehre der Mormonen ist in 13 Glaubensartikeln zusammengefat. Fr Mormonen gilt, da Gott nicht von Anfang an der Vollkommene ar, sondern ein erhhter Mensch, denn er selbst ar einst, as sie jetzt sind. Somit darf auch der erste Glaubensartikel nicht im Sinne der christlichen Dreifaltigkeit verstanden erden. So sei auch der Mensch nur ein inkarnierter Geist, denn ie Gott ist, kann der Mensch einst erden. Es gibt keine Erbsnde im christlichen Sinne. Vielmehr gehrte der Fall Adams zum Plan Gottes und ar der erste Schritt zur Vollkommenheit des Menschen. Jesus Christus ird als lterer Bruder der Menschen angesehen, der nach seiner Auferstehung die ahre Kirche Gottes in Amerika grnden mute. Amerika gilt den Mormonen als heiliges Land, als Land der Verheiung, denn ir glauben an die buchstbliche Sammlung Israels und die iederherstellung der Zehn Stmme, da Zion auf dem amerikanischen Konitnent errichtet erden ird... Das Abendmahl ird nicht als Sndenvergebung angesehen, sondern als reines Erinnerungsmahl. Des eiteren ist die gttliche Offenbarung zum Tempel bauen ichtig, denn durch einen Tempel erhlt man Eintritt in den Himmel und den Zugang zum Vater. Ebenso Gebot ist der Glaube an das Buch Mormon als ort Gottes. Glaube und SitteDie Mormonen ollen einen Beitrag zum Glck der Menschen leisten. In vielen Mormonenfamilien kann man Tatkraft und Zufriedenheit, Flei und Freude erleben. Sie glauben an Gott den Vater, seinen Sohn Jesus Christus und den Heiligen Geist, an Schpfung, Sndenfall und Erlsung. Dies klingt alles so, als sei ihr Glaube dem katholischer und evangelischer Christen sehr hnlich. Aber hinter den gleichen orten verbirgt sich oft ein ganz anderer Sinn. Dies knnen zei Beispiele zeigen Von Gott glauben die Mormonen Der Vater und der Sohn haben einen Krper. Sie sind nicht unsichtbar, sondern leibliche esen. Darum knnen sie auch fhlen ie die Menschen. Nur der Heilige ...
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