...ildet ird. Es beirkt, da die Zellen ihre Schleusen fr Zucker ffnen. Ist die Bauchspeicheldrse nicht mehr in der Lage, ausreichend Insulin zu produzieren oder kann das Insulin durch Vernderungen an den Zellen seine Aufgabe nicht mehr erfllen, gelangt die Glucose nicht mehr in die Zellen. Somit leiden die Zellen unter Glukosemangel, hrend der Zuckerspiegel im Blut ansteigt und Zucker im Harn ausgeschieden ird. Beim gesunden Menschen melden Mefhler man nennt sie auch biologische Sensoren- an den Betazellen den jeeiligen Blutzuckerstand. Kommt die Meldung Zuviel Zucker!, dann ird Insulin ausgeschttet, damit der Blutzucker ieder im Normalbereich liegt. Das sind nchtern eta 60- 120mgdl Milligramm pro Deziliter Blut und nach dem Essen nicht mehr als 140mgdl.Der Gesunde ist also in der Lage, seinen Blutzucker je nach Situation zu regulieren. ir bentigen das Insulin aber nicht nur, um den Gehalt an Blutzucker im Blut auf mglichst gleichmiger Hhe zu halten. Auch bei der Verertung von Fett und Eiei spielt es eine groe Rolle. Insulin ird nmlich indirekt zum Eiei und Fettaufbau bentigt, da es dem Eiei- und Fettabbau entgegenirkt. Es verhindert, da unser Krper seine Energie beriegend aus seinen Eiei- und Fettreserven holt, anstatt aus dem Energielieferanten Nummer eins- der Glukose-, die ohne Insulin nicht in Energie umgeandelt erden kann. Deshalb mu beim Insulinmangel, auch enn ein berangebot an Energie in Form von Glukose da ist, der Krper von seinem Eiei und Fett zehren. Folgende Symptome knnen auftreten bermiger Durst und groe Harnmengen. Die Ausscheidung von Zucker beirkt, da stets groe Mengen asser mit ausgeschieden erden. Der Flssigkeitsverlust fhrt zu einem starken Durstgefhl. Geichtsabnahme und Schche. Der fehlende Zucker in den Zellen ird durch den starken Abbau von Eiei und Fetten ausgeglichen, as zu einer Geichtsabnahme und Schche durch Eieimangel fhren kann. Neigung zu Haut-, Schleimhaut- und Zahnfleischerkrankungen und Juckreiz. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem diabetischen Koma mit beschleunigter Atmung, belkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, starkem Durstgefhl und schlielich Beutlosigkeit. Die Atemluft riecht als Folge vermehrt Fettabbaus nach Azeton. Folgende Sptkomplikationen sind zu befrchten Gefleiden Durch vermehrte Ablagerung von Zucker- und Fettstoffen in den kleinen und groen Gefen kommt es zu arteriellen Durchblutungsstrungen. Es besteht z.B. auch die Gefahr eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls. Diabetische Netzhauterkrankung Retinophathie Aufgrund der diabetischen Geferkrankungen entsteht eine Durchblutungsstrung der Netzhaut. Es kann zu Blutungen und zur Neubildung von Gefen und schlielich zur Einschrnkung des Sehvermgens bis zur Blindheit kommen. Auerdem erkranken Diabetiker hufiger am Grauen und Grnen Star. Diabetesbedingte Vernderungen am Auge - Retinopathie Vernderung am Augenhindergrund - gehufte Gerstenkorbildung - Pilzinfektion der Augenhhle - verminderte Trnenflssigkeit - Vernderung der Sehschrfe - Vernderung der Regenbogenhaut Iris - Schdigung der Sehnerven - zu enig Kammerasser - Lhmung der Augenmuskulatur Strungen des Nervensystems Neuropathie Die Nerven erden eniger empfindlich fr Reize, as sie zunchst in einem Kribbeln oder Brennen in den Hnden oder Fen bemerkbar machen kann. Leichte Verletzungen z.B. beim Schneiden der Fuzehen erden nicht mehr gesprt und heilen schlecht ab. Es knnen sich unbemerkt Geschre bilden, die Geebe und Knochen zerstren. Nierenschden Sie kommen durch Vernderungen der kleinen Gefe in der Niere, bis hin zu Nierenversagen und Dialyepflicht. Potenzstrung bei Mnnern Es gibt zei Haupttypen der Diabetes Diabetes Typ I jugendlicher Diabetes Es kommt, meist bereits in der Kindheit oder Jugend, zu einer Zerstrung der insulinbildenden Zellen der Bauchspeicheldrse, bis schlielich kein Insulin mehr ausgeschttet erden kann. Der Patient mu Insulin zufhren. Dabei mu der Insulinbedarf genau den Erfordernissen angepat erden. ichtig dabei sind die Menge und die Art der aufgenommenen Nahrung und die krperliche Aktivitt, die den Insulinbedarf senkt. Durch regelmige Blut- oder Harnzuckermessungen kann der genaue Insulinbedarf ermittelt erden. ird mehr Insulin zugefhrt als bentigt, so kann es zu Unterzuckerungszustnden kommen. Diese uern sich in Hungergefhl, Schitzen, Blsse, leichte Kopfschmerzen, Zittern, Herzklopfen oder Unruhe. Bei starken Unterzuckerungen kann es zu regelrechten psychischen Strungen kommen. Der Patient knnte fr betrunken gehalten erden. Bei Insulinmangel treten die oben beschriebenen diabetischen Krankheitsbilder auf. Krankheitsauslser Als Ursache fr den Typ- I- Diabetes nimmt man an, da sich die krpereigene Abehrzellen und Abehrstoffe versehentlich gegen die Betazellen richten. Das Immunsystem, das uns ja eigentlich vor Krankheiten schtzen soll, unterliegt in diesem Fall einem IrrtumEs zerstrt falsche Feinde, eben die Betazellen, die das Zuckerhormon Insulin produzieren.Diese Aktivierung des Immunsystems kann mglichereise durch Viren z.B. durch ein banales Grippe- oder Rteln- Virus hervorgerufen erden. Krpereigene Abehrzellen greifen Betazellen an Oft erholt sich der Inselzell- Apparat noch einmal nach Ausbruch der Krankheit fr eine geisse Zeit. Diese Erholungsphase- Mediziner sprechen von der Remissionsphase dauert jedoch in der Regel nur einige ochen bis Monate, kaum aber lnger als zei Jahre. In dieser Zeit nimmt die von auen zuzufhrende Insulinmenge zunchst ab, eil die krpereigene Produktion noch einmal angelaufen ist. Gegen Ende der Erholungszeit steigt die zuzufhrende Insulinmenge ieder an, bis zuletzt praktisch das ganze Insulin dem Krper ieder von auen zugefhrt erden mu, eil die Betazellen nun endgltig ihren Dienst quittieren. Typisch fr diesen Insulinmangeldiabetes sind hufig starke Blutzuckerschankungen im Tagesverlauf unter einer nicht optimalen Insulintherapie. Nur durch eine richtig durchgefhrte Insulintherapie, die mit einer Schulung des Patienten einhergehen mu, knnen die Blutzucker-schankungen zischen viel zu hoch und zu niedrig verhindert erden. Mit dieser Insulintherapie ird versucht, die mahlzeitgerechte Insulinausschttung der Bauchspeicheldrse nachzuahmen. Diabetes Typ II Auch Alterdiabetes Dieser Diabetes Typ ist die hufigste Form ca. 90 dieser Stoffechselstrung. Die Patienten sind meist lter als 40 Jahre und brauchen zumindest anfangs kein Insulin. Die Krankheit beginnt meist schleichend. Zunchst produziert die Bauchspeicheldrse noch Insulin, aber die Krperzellen sind unempfindlich fr das Hormon. Der Blutzucker gelangt deshalb nur schlecht in die Zellen zur Energiegeinnung- er staut sich sozusagen unverbraucht im Blut zurck. Andererseits lt aber auch die Inslinmenge der Bauspeicheldrse allmhlich nach. Ursachen Hauptursache des Typ- II ist zumeist bergeicht. bergeicht bentigt viel Insulin und macht es zum Teil unirksam. Je hher das Krpergeicht ist, desto unempfindlicher reagiert der Organismus auf Insulin. Auch erhhte Blutfette, die beriegend auf e...
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