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Fruhe Jahre und Aufstieg zur Konigin

...ch enthob Eduard auf Betreiben des Haushofmeisters John Dudley seine beiden Halbschestern, die spter als MariaI. und ElisabethI. England regierten, ihres Anspruchs auf den Thron. Die Knigskrone fiel daraufhin an Lady Jane Grey, die mit Dudleys Sohn verheiratet ar aber nur neun Tage nach ihrer Krnung urde sie von Maria gestrzt und Dudley, Lady Jane soie ihr Mann urden hingerichtet.Als MariaI. 1553 Knigin von England urde, setzte ieder die rmisch-katholische Kirche ein und heiratete ihren Cousin PhilipII. von Spanien. Durch diese Heirat ar sie beim Volk sehr unbeliebt, da England dadurch in einen Krieg mit Frankreich verickelt urde, bei dem es Calais verlor. Diese Unbeliebtheit steigerte sie noch dadurch, dass sie hrend ihrer Herrschaft 300Menschen, die der Ketzerei beschuldigt urden, zum Tod verurteilen lie. Maria, eine glubige Katholikin, fhlte sich vom Protestantismus und der potentiellen Anartschaft Elisabeths auf den Thron jedoch bedroht und lie Elisabeth deshalb 1554 unter der falschen Anschuldigung, sich an einer Verschrung beteiligt zu haben, ins Gefngnis stecken. Als sich Elisabeth dann offen zum Katholizismus bekannte, fand sie ieder Gnade bei ihrer Schester Maria und urde ieder auf freien Fu gesetzt.Nach dem Tod Marias, die den Beinamen die Blutige erhielt, im Jahre 1558 urde Elisabeth Knigin von England. Bei ihrer Thronbesteigung ar England von konfessionellen Machtkmpfen zerrissen, die irtschaft des Landes ar scher angeschlagen nicht zuletzt egen des Krieges mit Frankreich. All diese Schierigkeiten konnte Elisabeth berinden, nicht zuletzt da ihre Pflichten als Monarchin stets im Mittelpunkt ihres Lebens standen. Elisabeths politisches Talent zeigte sich zum groen Teil auch in der ahl ihrer Berater, fhiger und intelligenter Mnner ie eta Sir Francis alsingham und illiam Cecil Burghley.Eines der grten Probleme, das sich der neuen Knigin nach ihrer Thronbesteigung stellte, ar die konfessionelle Spaltung des Landes. Gleich nach dem Tode ihrer Schester Maria konvertierte Elisabeth ieder zum Protestantismus. 1559 aren in ihrem ersten Parlament die Protestanten in der Mehrheit. Zischen 1559 und 1563 verabschiedete dieses Parlament eine Reihe von Gesetzen, die zur doktrinren Grundlage der anglikanischen Kirche Church of England urden. Mit dem Elisabethanischen Kompromiss urde die Church of England 1559 ieder zur Staatskirche, Elisabeth urde zum Oberhaupt der von Rom unabhngigen anglikanischen Kirche. Im Interesse einer innenpolitischen Konsolidierung suchte Elisabeth zunchst den Ausgleich mit den Katholiken die Spannungen zischen anglikanischer und katholischer Kirche in England verschrften sich erst nach der Flucht Maria Stuarts nach England 1568 und der Exkommunizierung Elisabeths durch den Papst 1570 ieder. Elisabeth, Knigin von EnglandElisabeths dominierende Rolle in einem Zeitalter, das sogar mit ihrem Namen belegt urde, grndet teileise auf dem allumfassenden Nationalgeist, den sie zu verbreiten verstand und der hrend der zeiten Hlfte des 16.Jahrhunderts ganz England erfasste. Elisabeth gelang es, das Vertrauen des Volkes in die Monarchie und eine starke Krongealt ieder herzustellen. Nach der berindung der konfessionellen Spaltung im Land und der Beendigung des Krieges mit Frankreich im Frieden von Cateau-Cambrsis HYPERLINK Ctioitlimbitenglezat tl fn1 i1s ar der eg fr Englands irtschaftlichen Aufschung geebnet. Unter Elisabeths Fhrung begann die Regierung, Handel und Geerbe auf nationaler Ebene in geordnete Bahnen zu leiten und zu frdern. England uchs zu einer bedeutenden Seemacht heran, die legendre Seehelden ie Sir Francis Drake und Sir Martin Frobisher hervorbrachte. 1560 urde ein neues Mnzsystem eingefhrt, das die alten Silbermnzen aus den drei vorangegangenen Regierungsperioden ablste. Die vllig berhhten Preise fielen ieder auf ein Normalma, und das Vertrauen in die englische hrung ar ieder hergestellt. Gleichzeitig erlie sie Gesetze zur Kontrolle der Lhne und zur Ausblidung der Handerker. Der von der Regierung gefrderte Auenhandel entickelte sich zu einem bedeutenden Geschft. 1566 urde die Brse in London Royal Exchange of London erffnet, und 1599 die Handelsgesellschaft, die spter als Ostindische Kompanie East India Company bekannt urde, gegrndet. Und ber all dem Aufschung und ohlstand stand die Knigin in den Augen ihrer Untertanen ar Elisabeth die Verkrperung Englands.HeiratsprojekteSeit Beginn ihrer Regierungszeit ar Elisabeths Ehelosigkeit ein politisches Problem es gab keinen Thronfolger. Das Parlament versuchte vergebens, die Knigin zu einer Heirat zu beegen Elisabeth lehnte ab mit der Begrndung, sie habe vor, als Jungfrau zu leben und auch so zu sterben. Trotz ihres abschlgigen Bescheids an das Parlament spielte sie doch stndig mit dem Gedanken, sich mit einem der vielen Beerber, die sich um sie scharten, zu vermhlen. Ihre Favoriten, darunter vor allem Robert Dudley, Earl of Leicester, Sir alter Raleigh, und Robert Devereux, Earl of Essex, hlte sie je nach der politischen Lage.Die Seegeltung EnglandsUnter Elisabeths Fhrung uchs England zu einer bedeutenden Seemacht heran, die legendre Seehelden ie Sir Francis Drake und Sir John Hakins hervorbrachte.Drake und Hakins begrndeten in den 1560er mit 3 Expeditionen, mit denen sie in den Handel mit Sklaven aus Afrika in Mittelamerika einzusteigen versuchten, den groen Ringhandel zischen Europa, Afrika und Amerika mit. ber zehn Millionen umgekommene Scharze gehen zu Lasten britischer Sklavenhndler.In den Jahren 157071 unternahm Drake zei Handelsreisen zu den estindischen Inseln. 1572 fasste er den Entschluss, in Konkurrenz mit den bedeutenden Seefahrern Portugals und Spaniens zu treten und stach mit Zustimmung der britischen Krone in Plymouth in See. hrend dieser Reise eroberte er den Hafen Nombre de Dos am Isthmus von Panam und zerstrte die nahe gelegene Stadt Portobelo. Mehrere kriegerische Auseinandersetzungen im Golf von Mexiko beendete er siegreich. Mit einer Schiffsladung spanischen Silbers kehrte er nach England zurck und begrndete damit seinen Ruf als Freibeuter.1577 erhielt er von der englischen Knigin ElisabethI. den geheimen Auftrag, gegen die spanischen Kolonien an der Pazifikkste der Neuen elt vorzugehen. Mit fnf Schiffen und 166Mann Besatzung segelte er von Plymouth ab. Nachdem er zei seiner Schiffe im Mndungstrichter des Ro de la Plata in Sdamerika hatte aufgeben mssen, verlieen die drei verbleibenden Schiffe 1578 den Atlantischen Ozean, durchfuhren die Magellanstrae an der Sdspitze des sdamerikanischen Kontinents und erreichten 16Tage spter den Pazifischen Ozean. Ein Schiff urde hrend 50Tage andauernder heftiger Strme zerstrt, ein eiteres kehrte zurck nach England. Nur Drake, der eit nach Sden abgetrieben orden ar, segelte eiter in nrdlicher Richtung entlang der sdamerikanischen Pazifikkste. Er plnderte diverse spanische Hfen darunter Valparaso. Auf der Suche nach einer Ostpassage zurck zum Atlantischen Ozean segelte er eiter nach Norden und erreichte dabei ahrscheinlich den 48.nrdlichen B...
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